Mercedes Benz /8 W114/115

Strona 038

 

4 ..,
A
Sdlluntl-
Nr.
1
PenonanwBgen
01
Duimler-Benz AG
, Stuttgart
0009
2
% „ a) Hersteller
S a Typ
250/8
374
™ Fabrlknummer
114.010-12-001^97
3
Hersteller
Oaimler-Benz AG
„Stuttgart
0009
Typ
M H4 114.920
S rabriknummcr-l
114.920-12-000^15
Ł Antriebsart*)
Oiiomon»
01
Leistung (PS bei U/min) ^)
130 te 5400
Hubr«um(cmJ)<)<}
2470
4
Hersteller
Oaimler-Benz AG., Stuttgart
AI-»*)
geschlossen S l-
hd.o3
S3t
Sitzplätze (einschl. Führerplari)
5
davon Notsit7e
J Steh- und/oder Uegeplfitze
4 d) Laderaum (mm). Lange
Breite
Höhe
e) Rauminhalt de» Tank« (m1)
l Ladefläche (ms) s>
5
•)LcerR<wldti(ke>
1360
1 b) Nutz- E) oder Auf lleeel.it ^(ke)
_
J c) Zulgsslees Gesamteewldhit (kg)
1880
d) Zulässige Adislast (kg) vorn,
900
mitten und hinten
980
6
•) Arfi Rad und/oder Gleisketten
R.d
1
b) Rüdcrxahl (ohne Ersatzrfider)
4
^ c) Zahl der angetriebenen Adiien
1
| d) Radsland
2750
| e) Art der Bereifung vom.
einfach Lufi
^ muten und hinten *)
cinfadi Luft
f) Größe der Bereifung9! vom.
6,95 H 14/175 H 14 (6 PR)
mitten und hinten
6,95 H 14/175 H 14 (6 PR)
7
Art der Bremsen (medi.,Drudt]., Hydraulik, Saug]., elrkfiisdi)
Hydraulik/Saueluft
8
Anhängerkupplune i ja/nein
nein
2
wenn selbsttätig, bauartBenehniijt
und DIN 74O51 entspredicnd: CruC«
_
in anderen Fallen: Typ und Prüfzeid.cn
_
9
HödiBtaeschwindlslceU (km/h)
175
10
a) Standgeräu5di
DIN-phon:
dB (A): 73
»1
b) Fahrgeräusch
DIN~phQn:
dB (A): 73
“)
11
Tag der ersten Zulassung
-9. Feb,
1968
sowie bei Zugmosrfiinen für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke. ) Bei Elektromotoren k\P. ) Abgerundeter Wert von O,78 für -~-,
Hub und Bohrung sind auf ,mm,das Ergebnis «uf volle ccm nach unten abgerundet. *) Bf i Kraftfahrzeugen m Rotationskolbenmotor *
ist hier keine Angabe erforderlich, «t Nur bei Kombination; kraft wagen.) Bei Las!- und Kombinationskraftwagen. “) Bri SnIteliUB-
mascriinen. •) Einfach oder doppelt Lud, Dost*, Eisen. •) Mindestfröße – bei Zugmaschinen zulässige Größen – der Bereifung.
chen zuvor auf der Targa Florio Rennstrecke auf Sizilien die Neulinge im Geheimen ausgiebig testen durften.
Nach dem erfolgreichen Anlauf des /8, der nun zurecht so genannt werden konnte, ging man zur Tagesordnung über, die neue Baureihe war frei von Kinderkrankheiten, wenn man von gelegentlichen Dieselausfällen und einem hohen Reifenverschleiß einmal absieht. Eine Kuriosität am Rande: Wegen der extrem hohen Einfuhrzölle in Malaysia wurde beschlossen, die /8er vor Ort montieren zu lassen – bei der örtlichen VW-Vertretung…
Dauerläufer
Mit der laufenden Serie begann deren ständige Optimierung – und geändert wurde gern und viel, wie in einem späteren Kapitel noch zu beschreiben sein wird. Vorstandsseitig beschäftigte man sich mit dem Serienanlauf des Coupes (siehe Kapitel »Ex-clusivmodell«) und den damit verbundenen Änderungen an der Limousine, sowie modellpolitischen Fragen. Schon am 23. April l 968 war eine Anhebung der Limousinenausstattung beschlossene Sache. Um die Käufer der frühen Modelle nicht unnötig zu verärgern, verschob man diese Maßnahme jedoch auf den Neuheitentermin 1969 (also den August). Ein gutes halbes Jahr früher, zeitgleich mit dem Coupe, sollte als siebte Limousinen-Variante der 250 E eingeführt werden. Das mit der Einspritzmaschine des Coupes üppig motorisierte Flaggschiff der neuen /8-Reihe sollte den auslaufenden 250 S der Baureihe 108 ersetzen. Doch letzten Endes wurde dieser überaus reizvolle Wagen immer wieder aufgeschoben und schließlich – entgegen dem bekannten Sinnspruch – aufgehoben.
Im Dezember 1968 fand eine maßgebliche Mo-torisierungs-Planungssitzung statt. Neben neuen größeren Vierzylinder Diesel- und Benzin-Aggregaten wurde auch der Baukasten bemüht. Der l 14 sollte (mit einem Seitenblick auf BMW) nicht nur den 250 E-Motor erhalten (inzwischen auf Ende 1969 verschoben), sondern auch den 2,8 Liter Einspritzer
Typisches Schicksal einer Frühgeburt. Gebaut irgendwann im November 1967, dann achtlos auf Halde gestellt und erst am 13. Januar 1968 ausgeliefert, um dann noch bis zum 09. Februar im Schauraum des Händlers angeglotzt und betatscht zu werden.
aus der S-Klasse, die ihrerseits wiederum mit den neuen V8-Maschinen aufgepäppelt wurde. Totalen Neuentwicklungen gegenüber war man ansonsten etwas zurückhaltend, weil man noch große Hoffnungen in das Zauberwort »Wankel« legte. Auf dieser Sitzung wurde auch ein echter Dampfhammer zur Erprobung freigegeben, das W l 14 Coupe mit
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