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Zusatzluftschieber
In der Warmlaufperiode benötigt der Motor zur Überwindung der größeren Innenreibung und zur Erzielung eines einwandfreien Rundlaufes eine erhöhte Kraftstoffmenge. Die dazu notwendige Zusatzluft wird über ein kleines Filter dem Motorraum entnommen und über einen Steuerschieber dem Saugrohr unter Umgehung der Drosselklappe zugeleitet. Ein kühlwasserum-spültes Dehnstoffelement steuert temperaturabhängig den Querschnitt des Schiebers und somit die Luftmenge. Voll geöffnet ist der Schieber unterhalb —20° C und vollständig geschlossen bei +65° C.
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bei voll geöffneter Drosselklappe eine Gemischanpassung auf höchste Leistung (Vollastschalter). Diese Art der Vollastanreicherung stellt sicher, daß tatsächlich erst ab 5C vor maximaler Drosselklappenöffnung die Mehrmenge eingespritzt wird.
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Bild 68
Drosselklappenschalter mit Vollastkontakt
1 Kreissegment mit Kontakten
2 Schleppschalter
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Bild 57
Zusatzlurischieber
1 Dehnstoffeiement
2 Schieber
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Förderdruck messen
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Drosselklappenschalter
Der am Klappenstutzen angebrachte und von der Drosselklappenwelle betätigte Drosselklappenschalter hat mehrere Funktionen. Er bewirkt zusammen mit einem elektronischen Drehzahlschalter die Absperrung der Kraftstoffzufuhr im Schubbetrieb, d. h. in Leeriaufstellung der Drosselklappe. Er verlängert beim Beschleunigen die normale Impulsdauer und löst zusätzliche Einspritzimpulse aus, um die zeitliche Verzögerung des Druckfühlers zu überbrücken. Dazu gleitet ein Schleifkontakt über ein Kreissegment mit mehreren Kontakten, die jeweils einen Einspritzimpuls auslösen. Der Schleifkontakt ist über einen Schleppschalter geschaltet, so daß nur beim Beschleunigen, nicht aber beim Gaswegnehmen, die Gemischanreicherung wirksam wird. Er bewirkt über einen Doppelschleifkontakt
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Kraftstoffdruck aus Sicherheitsgründen in der Ringleitung abbauen. Dazu elektrischen Steckanschluß am Startventil abziehen. Anschlußklemmen des Startventils mit dem Plus- und Minus-Pol der Batterie ca. 20 Sekunden verbinden.
Steckanschluß am Startventil wieder aufstecken.
Manometer vor dem Startventil in der Ring-ieitung anschließen.
Motor im Leerlauf laufen lassen und Kraftstoffdruck in der Ringieitung messen. Sollwert 2.0 + 0,1 atü.
Motor abstellen. Dabei darf der Kraftstoffdruck bis auf 1,7 atü abfallen. Nach ca. weiteren 5 Minuten ist ein Druckabfall bis 1,5 atü zulässig. Fällt der Kraftstoffdruck gleichmäßig bis auf 0 atü ab, so kann an folgenden Stellen eine innere Undichtheit vorliegen:
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