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Einspritzventile
Die elektromagnetisch betätigten Einspritzventile dienen zur Dosierung und zur Zerstäubung des Kraftstoffes. Die Einspritzventile bestehen aus einem Ventilkörper und einer federbelasteten Düsennadel mit aufgesetztem Magnetanker. Wird der Magnet erregt, so hebt sich die Düsen-nadei 0,1 6mm von ihrem Sitz ab und der Kraftstoff kann durch einen kalibrierten Ringspalt austreten. Bei stromloser Magnetwicklung wird die Düsennadel durch die Feder auf ihren Sitz gedrückt. Das vordere Ende der Düsennadel hat einen Spitzzapfen mit Anschliff zur Zerstäubung des Kraftstoffes.
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läuft die Pumpe nur ca. 1 Sekunde lang und bleibt dann wieder stehen, wenn nicht der Anlasser betätigt oder eine Motordrehzahl von mindestens 100 U/min überschritten wird. Dadurch wird verhindert, daß bei stehendem Motor und eingeschalteter Zündung Zylinder mit Kraftstoff vollaufen, falls Einspritzventile nicht dicht sein sollten. Damit Spannungsschwankungen im Bordnetz die Einspritzdauer nicht beeinflußen, enthält das Steuergerät eine Spannungskorrekturschaltung. Der Temperaturfehler des Steuergerätes ist im Bereich von —30° C bis +70° C kleiner als ±2°.'o. Das Steuergerät ist im Wagen-innern unterhalb der Armaturenanlage in der Nähe des Handschuhfaches angeordnet.
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Bild 58
Einspritzventil
1 Düsennadel
2 Magnetanker
3 Magnetwicklung
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Bild 59
Elektronisches Steuergerät (geöffnet)
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Elektronisches Steuergerät
Das in einem Stahlbiechgehäuse untergebrachte elektronische Steuergerät enthält in gedruckter Schaltungstechnik Transistoren, Dioden, Widerstände und Kondensatoren. Der Impulsauslöser im Zündverteiler bewirkt das öffnen der Einspritzventil-Gruppen und setzt gleichzeitig das elektronische Steuergerät in Funktion, das in Abhängigkeit des Motorbetriebszustandes die Öffnungsdauer bestimmt und die Einspritzventile wieder schließt. Die Dauer der Kraftstoffeinspritzung wird in erster Linie durch den Saugrohrdruck bestimmt. Außerdem wird sie über entsprechende Korrekturglieder durch die Motordrehzahl und Kühlwasser- und Ansauglufttemperatur beeinflußt. Weitere Schaltungsglieder berücksichtigen die Verhältnisse beim Beschleunigen (Kraftstoffanreicherung) und im Schiebebetrieb (Kraftstoffabsperrung). Außerdem wird noch die Kraftstoff-Förderpumpe gesteuert. Nach dem Einschalten der Zündung
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Saugrohr-Druckfühler
Der Saugrohr-Druckfühler sitzt am rechten Radlauf und ist mit dem Saugrohr durch eine kurze Schlauchleitung verbunden. In einem Druckgehäuse sind zwei fest miteinander verbundene Membrandosen untergebracht, von denen die eine evakuiert ist und als Arbeitsdose wirkt und die andere über eine Hohlschraube mit der Atmosphäre verbunden ist und als Hchen-Korrek-turdose wirkt. Durch die Bewegung der Dosen wird ein Anker in einer Spule verschoben und dadurch deren Induktivität geändert. Diese Induktivität wird als Kennwert des Saugrohr-druckes in das Steuergerät eingegeben. Der Anker wird durch die Feder immer kraftschlüssig gegen die Dosen gedrückt. Im Anschiußstutzen für den Saugrohrdruck ist eine Därr.pfungsdros-sel eingebaut, die das Schwingen des Systems durch den pulsierenden Saugrohrdruck verhindert. Die Drosselsteile ist durch ein Überdruckventil mit großem Querschnitt überbrückt, damit
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