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Kerze verölt
Isolatorfuß, Elektroden und Kerzengehäuse mit fettem, ölglänzendem Ruß bedeckt, Ölkohlebildung.
Ursachen: Zu viel öl im Verbrennungsraum, Zylinder und Kolbenringe ausgelaufen.
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Transistorzündanlage beim Einssritz-
motor prüfen |
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Schaltgerätprüfung
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— Kerze überhitzt
Isolatorfuß mit dunkelbraunem bis grau-
schwarzem, gläsigem oder rauhem festge- backenem Niederschlag bedeckt, meist star- ke Krusten und Perlenbildung am Isolator- fußende. Elektroden, besonders Mittelelek- trode, angegriffen, Oberfläche meist aufge- rauht, aufgequollen oder zerfressen. Ursachen: Gemisch zu mager, Kerze sitzt lose, Ventile schließen schlecht, Kerze hat zu niedrigen Wärmewert und wird zu heiß. Bei Verwendung von Kraftstoffen mit Bleizusatz ist der Isolatorfuß bei ordnungsgemäßem Zu- stand grau gebrannt. Ablagerungen zwischen dem Porzelan-lsolator der mittleren Elektrode und dem Kerzengehäuse sind möglichst durch Sandstrahl des Kerzenprüfgerätes zu reinigen. Beim Einschrauben der Kerzen ist unbedingt da- rauf zu achten, daß das Kerzengewinde vorher gründlich gereinigt wird. |
Die Prüfung erfolgt bei abgestelltem Motor und
eingeschalteter Zündung. |
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Spannungswerte bei geschlossenem
Unterbrecherkontakt:
— An Zündspule Klemme 15 — 3,6—4,6 Volt
Klemme 1 — 0,7—1,5 Volt
— An Kabelverbinder Klemme TD max. 0,3 Volt
(max. Spannungsverlust .am Unterbrecher- kontakt). |
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Spannungswerte bei geöffnetem
Unterbrecherkontakt:
— An sämtlichen Klemmen der Zündanlage liegt Batteriespannung an (abzüglich max. 0,4 Volt Spannungsverlust zwischen Batterie und Zündanlage).
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Zündzeitpunkt
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Es ist wesentlich, daß man die Zündung mit einer Lichtblitzlampe einstellt. Die Lichtblitz- oder Stroposkoplampe entsprechend der Anweisungen des Herstellers anschließen und den Lichtstrahl gegen die Kante der Kurbelwellenriemenscheibe richten.
Die Angaben des Zündzeitpunktes sind in der Maß- und Einstelltabelle enthalten. Fliehkraft-und Unterdruckverstellung des Zündverteilers kontrollieren. Dazu die angegebenen Prüfwerte mit bzw. ohne Unterdruckverstellung durchfahren. Der Unterbrecherabstand ist zum einwandfreien Einstellen des Zündzeitpunktes wichtig und muß immer eingestellt werden, ehe man den Zündzeitpunkt überprüft.
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Zündspulenprüfung
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Alle Anschlüsse an der Zündspule abklemmen. Der Primarwiderstand zwischen Klemme 1 und 15 beträgt 0,38 bis 0,43 bei e bei 20° C. Die Anschlüsse 1 und 15 dürfen keine Masseverbindung haben. Die Messung ist mit einer handelsüblichen Widerstands-Meßbrücke vorzunehmen. Die Ohmbereiche in einem normalen Vielfachmeßgerät sind im allgemeinen für diese Messungen zu ungenau. Bei einer Zündspulentemperatur von ca. 80° C wird ein ca. 25% höherer Widerstandswert gemessen.
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