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bauten Kolben liegt die Meßstelle 3 knapp über dem auf dem unteren Totpunkt stehenden Kolben. Maßangaben und Toleranzen sind im Abschnitt Maß- und Einstelltabelle (Seite 111) enthalten. Werden die Zylinderbohrungen gebohrt, soll die Materialzugabe zum Honen nicht mehr als 0,05 mm betragen
Schwungrad
Der Einbau des Schwungrads wurde auf Seiten 10 geschildert. Bei Wiederverwendung des alten Schwungrades, die Fläche auf Risse und Verschleiß überprüfen.
Zwischenflansch
Kurbelwelle und Schwungrad
Kurbelwelle gründlich in Waschbenzin reinigen und kontrollieren, daß die Ölbohrungen sauber und frei sind. Lagerzapfen auf Unrundheit und Verjüngung überprüfen. Kurbelwelle zwischen zwei Spitzen einer Drehbank einspannen oder in zwei Prismen einlegen und mit Hilfe einer Meßuhr den Schlag der Kurbelwelle ausmessen. Das Ausmessen der Haupt- und Pleuellager wurde auf Seiten 9—11) beschrieben.,Die Haupt- und Pleuellagerspiele können auch unter Verwendung von Plastigage-Kunststoffdraht (Bezugsadresse: K. H. Ern, Schinkelstr. 46—48, D-4 Düsseldorf) ausgemessen werden. Ein Stück Plasti-gage-Draht über die gesamte Länge des Lagerzapfens auflegen und die Lagerschale mit dem Lagerdeckel anbringen. Die Lagerdeckel auf das betreffende Anzugsdrehmoment anziehen. Lagerschale mit Lagerdeckel wieder abnehmen und die Breite des jetzt flachgedrückten Drahtes mit der im Plastigage-Satz mitgelieferten Lehre ausmessen. Ehe neue Lagerschalen für die Haupt-und Pleuellager der entsprechenden Größe bezogen werden können, muß festgestellt werden, auf welche Größe die Hauptlager- und Kurbelzapfen nachzuschleifen sind. Das Axialspiel der Kurbelwelle ausmessen, indem man mit einem Holzkeil von beiden Seiten jeweils zur gegenüberliegenden Seite drückt. Das gemessene Spiel muß innerhalb der gegebenen Maßangaben liegen. Das Rillenkugellager für den Zapfen der Getriebeantriebsweile ist bei einer Motorüberholung grundsätzlich zu ersetzen. Kugellager und Verschlußring zusammen mit dem Abzieher 1365890/3300 abziehen. Das neue Kugellager mit Wälzlagerfett versehen und mit einem geeigneten Dorn in die Kurbelwelle einschlagen. Verschlußring einschlagen.
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Wird ein Zwischenflansch eingebaut, so muß er zentriert werden. Zwischenflansch in die Paßstifte am Kurbelgehäuse einsetzen und die Befestigungsschrauben leicht anziehen. Eine Meßuhr an der Kurbelwelle befestigen und den Taststift am Außendurchmesser der Rundzentrierung des Zwischenflansches ansetzen. Kurbelwelle drehen und Höhenschlag messen. Beim Drehen der Kurbelwelle darauf achten, daß der Taststift der Meßuhr nicht in der Aussparung am Zwischenflansch hängen bleibt. Durch leichte Schläge auf den Zwischenflansch den Höhenschlag berichtigen. Ist der Höhenschlag zu groß, Zwischenflansch abbauen, beide Paßstiftbohrungen auf 12,1 bis 12,2 mm aufbohren, stärkere Paßstifte einsetzen und den Meßvorgang wiederholen.
Nockenwelle und Steuerantrieb
M110-Motoren (280 S l 280 SE) Die Nockenwellen sind in einem Nockenwellengehäuse gelagert. Die linke Nockenwelle ist in 7 und die rechte in 8 Lagern gelagert. Das Nockenwellengehäuse ist als Normal, 1. und 2. Reparaturausführung erhältlich, so daß die Lagerstellen zweimal nachgeschliffen werden können. Das Nockenwellengehäuse darf nur planbearbeitet werden, wenn an den Trennflächen mechanische Beschädigungen sichtbar sind. Ein verzogenes Nok-kenwellengehäuse paßt sich wieder beim Festziehen an den Zylinderkopf an.
M116/117-Motoren (350 SE l 450 SE)
Beide Nockenwellen sind in fünf Lagerbök-