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Spanner zum Spannen der Steuerkette setzt sich aus der Druckfeder und dem sich aufbauenden Öldruck zusammen. Durch das Druckbegrenzungs- und Rückschlagventil wird, unabhängig vom Motoröldruck, der Öldruck im Kettenspanner bei allen Betriebsbedingungen annähernd konstant gehalten.
Schwinghebel einbauen. Zündverteilerantriebswelle einsetzen. Zündverteiler einbauen. Motor nochmals durchdrehen, bis auf Zünd-OT des I.Zylinders und Einstellmarkierungen an Auswuchtscheibe, Nockenwellen und Zündverteiler überprüfen. Ventilspiel einstellen. Das Spiel wird mittels einer Fühlerlehre zwischen den Gleitflächen und dem Nockengrundkreis der Nockenwelle gemessen. Beim Motortyp M110 (280 S / 280 SE) müssen vorher die Spannfedern abgenommen werden sowie die Gummidichtungen der Zündkerzenöffnungen. Die Fühlerlehre muß sich bei richtiger Einstellung stramm hindurch ziehen lassen. Zum Einstellen des Ventilspiels ist der jeweilige Nocken der Nockenwelle so zu stellen, daß sich die Spitze des Nockens nicht auf den Schwinghebel drückt, sondern entgegengesetzt und senkrecht zur Gleitfläche steht (siehe Bilder 19 und 20). Das Ventilspiel kann bei kaltem oder warmem Motor geprüft oder eingestellt werden.
HINWEIS: Da der Druckbolzen beim Motortyp M110 nicht zurückgedrückt werden kann, muß der Kettenspanner nach jedem Ausbau zerlegt und der Druckbolzen in Montagestellung «A» gebracht werden (siehe Bilder 17 und 18). Wird bei eingebautem Kettenspanner die Kette entspannt, z. B. durch Abnehmen eines Nockenwellenrades, muß folglich der Kettenspanner ausgebaut und in Montagestellung gebracht werden, da der Druckbolzen bis zum Anschlag nach vorne springt.
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Bild 17
A : Kettenspanner in Montagestellung
B : Kettenspanner in Betriebsstellung
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Bild 19
Ventilspiel zwischen der Gleitflache des sf.hw'"^e!j M116/117
und dem Nockengrundkreis der Nockenwelle messen, M.
1. Gewindebüchse
2. Ventileinstellschraube
3. Druckstück
Bild 18
Kettenspanner In Montagestellung
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