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»durchreißen«, langsamere Schaltvorgänge wirken Wunder. Über das extrem rare Fünfganggc-triebe, das außer Haus gefertigt wurde, halten sich trotz geringer statistischer Population beharrlich Gerüchte über Störanfälligkeit. Auch Kardanwelle und Achsantrieb geben kaum Anlaß zu Kritik. Das im höheren Alter - etwa ab 150.000 Kilometer, bei den Sechszylindern früher - auttretende, auf zuviel Spiel im Antrieb zurückzuführende Lastwechsel-Klacken klingt zwar unschön, ist aber weitaus harmloser, als es sich anhört. Dagegen sollten die Gummimanschetten der Antriebswellen keine Schäden aufweisen - etwa durch Alterung, aber auch durch dort angeblich bereits beobachtete Marderbisse. Die Folgeschäden sind teuer, wenn erst einmal Wasser in die Antriebsgelenke eingedrungen ist. Auch das Ersetzen der Manschetten ist nicht unbedingt eine Feierabendarbeit.
Das wartungsfreie Fahrwerk bietet kaum typische Ärgernisse. Das gleiche gilt für die Lenkung einschließlich der als F^xtra erhältlichen Servounterstützung und die Betriebsbremse. Im
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Gegensatz dazu erweist sich allerdings die Feststellbremse der Strich-Achter als weit weniger makellos. Selten betätigt, bei dieser Baureihe mit der unbeliebten Fußbedienung sicher noch seltener, neigen die Übertragungsteile zum Festgehen. Bereits der TÜV-Report des Jahres 1972 beschäftigt sich mit der einseitigen oder unzureichenden Wirkung der Feststellbremse, die schon bei zwei Jahre alten Autos bei der ersten Hauptuntersuchung im Vergleich zum Mängeldurchschnitt aller Fahrzeuge auffällig häufig be-anstandet wird. Bei hoher Gesamtlaufleistung macht sich zuweilen die ausgeschlagene Lagerung des bumerangtörmigen Hinterachsträgers am Rahmenboden bemerkbar. Das Hinterteil neigt dann zum Mitlenken, bei schneller Autobahnfahrt ergibt sich beim Gaswegnehmen eine interessante Fahrdynamik, die auch auf langen Strecken keine Langeweile aufkommen läßt. Diese Nervosität des Wagenhecks erfordert ständige Lenkkorrekturen — man fühlt sich in einen der ersten Porsche 91 l versetzt...
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Stark rotgefährdet: die hinteren
Radlaufe, bei denen eine Vielzahl verschiedener Rieche zusammen- trifft, und der Übergang der Seitenschweller in den Bogen der Rahmenprofile über der Hinter- achse. |
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