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In ihrem Geburtsland kommen
nicht wenige Strich-Achter noch
heute ihren angestammten alltäg-
lichen Aufgaben nach. Hier ein
200 D der ersten Serie im Frän-
kischen (Frühjahr 1999).

Frequenz der Öl- und Filterwechsel und von der erreichten Betriebstemperatur abhängig. Taxis sind hier trotz des Kurzstreckenbetriebs deutlich im Vorteil: Ihre Motoren werden kaum kalt.
Bei den Benzinern steigt der Ölverbrauch jenseits 120.000 bis 150.000 Kilometer häufig spürbar an. Schuld am charakteristischen »Bläuen« aus dem Anspürt sind verschlissene Ventilfuhrungen und spröde Ventilschaft-Abdichtungen. Dabei wird der Schmiermittelkonsum vom Werk sehr tolerant betrachtet: Hie Betriebsanleitung nennt für die Zweiliter-Motoren einen durchschnittlichen Ölverbrauch zwischen 1,5 und 2 Liter für l .000 Kilometer Fahrstrecke. Für die größeren Motoren wird sogar eine noch als normal zu betrachtende Obergrenze von 2,51/1.000 km angegeben. Die Scchs7.ylinder
entledigen sich ihres Motorenöls auf noch andere Weise: Sie gelten als »Ölsardinen« mit notorischen Dichtigkeitsproblemen in warmem Zustand. Sechszylinder, die nicht »schwitzen«, sind so selten wie weiße Elefanten. Die schwarz-glänzende Feuchtigkeit am Motorblock ist aber kaum bedenklich - nur tropfen sollte die Maschine nicht. Obwohl der Hersteller im Handbuch einen Mindest-Öldruck von 0,5 bar im Leerlauf gestattet, sollte das Ölmanometer einen Minimalwert von 2 bar bei den Vier- und von l bar bei den Sechszylindern anzeigen. Beim Gasgeben muß die Nadel sofort Vollausschlag zeigen.
Bei Dieselmotoren, bei denen Verdacht auf hohe Laufleistung besteht, ist eine Kompressionsmessung unerläßlich. Das Diagramm sollte
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In Sudfrankreich ist die Strich-
Acht-Population höher als bei uns
- die milden Winter machens
möglich. 220 D in der Drome.

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