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netensätzen und Sekundärölpumpe gilt zwar als robust und langlebig, aber als wenig komfortabel. Die Schaltstöße sind bei heftigem Vorwärtsdrang deutlich zu spüren - die sanfte Ironie des kraftfahrenden Volkes prägt das Bonmot »Ruckomatic«. Die fortgesetzte Kritik führt im August 1973 zum Ersatz der hydraulischen Kupplung durch einen - allerdings etwas leistungszehrenderen - Drehmomentwandler. Die Schaltvorgänge laufen nun merklich weicher ab, allerdings mit der Konsequenz eines erhöhten Kraftstoffverbrauchs. Im Vergleich zur vorhergehenden Bauart ist die Wandler-Automatik hinsichtlich ihrer Gesamtzuverlässigkeit vielleicht nicht mehr ganz so vorbildhaft, kann aber noch immer als überdurchschnittlich dauerhaftes Aggregat gelten.
Die letzten drei Baujahre der Doppelbaureihe W 114/115 bleiben ruhiger: Die Autos haben ihren höchsten technischen Reifegrad erreicht. Andererseits rentieren sich nun aufwendigere Updates nicht mehr, denn der Nachfolger (W 123) hat längst konkrete Formen angenommen, rollt ab Herbst 1973 im Fahrversuch und steht damit fast schon in den Startlöchern. Ab Frühjahr 1974 muß die Motorhaube der Strich-Achter beidhändig geöffnet werden: War bisher nach dem Entriegeln der Haube noch ein Sicherungshaken links von der Kühlermaske zu lösen, sind jetzt deren zwei auf beiden Seiten des Kühlers zu betätigen. Gleichzeitig werden Radialreifen für alle Modelle zur Serienbereifung und der Tankdeckel ist grundsätzlich abschließbar. Im Januar 1975 werden die großen Sechszylinder 280/G und 280 E/GE serienmäßig mit der Servolenkung ausgerüstet. Bis zum Produk-tionsende im Dezember 1976 melden die Technischen Mitteilungen der Daimler-Benz A.C. keine nennenswerten Modifikationen mehr.
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und wuchtiger geworden, nun beweglich gelagert und auch bei geschlossenen Seitenscheiben von innen einstellbar. Wenn auch schon dann und wann Kritik zu hören ist, daß das Restyling ein ursprünglich strenges und klares Design verwässert hätte, so steht das neue Kühlergesicht den Strich-Achtern zweifellos nicht schlecht: Sie wirken breiter und kerniger.
Der verbesserten Sicht bei schlechter Witterung durch aerodynamisch ausgeklügelte Schmutzabweisung wurde große Aufmerksamkeit geschenkt. Durch Leichtmetallprofile an den A-Säulen wird das Wasser zur Windschutzscheibe geleitet, wo es von den Scheibenwischern beseitigt wird. Die Seitenscheiben bleiben auf wirksame Weise schmutzfrei. Auch der Edelstahlrahmen der Heckscheibe erhielt eine Art Regenrinne, die das Schmutzwasser zur Seite leitet. Wegen der Innenbetätigung der neuen Außenspiegel, aber auch aus Gründen der Hinbruchssicherheit sind die seitlichen Schwenkfen-ster weggefallen - sehr /.um Leidwesen der Raucher.
Auch dem Achtersteven wurde einige Derail-arbeit zuteil: Die transparenten Kunststoffdeckel der rückwärtigen Leuchteinheiten haben ein im Windkanal entwickeltes, rippenartiges Ober-flächenprofil erhalten, das sie im Sog des Hecks effizient gegen Verdrecken immunisiert. Hin breiterer Heckdeckelgriff verbessert eher die Ästhetik. Die Ziffern und Buchstaben des Ty-penkennzeichens auf dem Kofferdeckel sind größer und kantiger geworden.
Aber es gibt beim Übergang zur »Serie 2« auch eine wesentliche technische Änderung festzuhalten, die allerdings eine Position aus dem Sonderausstattungskatalog betrifft: Die bis dato verwendete, mit einer hydraulischen Kupplung kombinierte Vierstulen-Automatik mit drei Pla-
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Vom 123er gibt es endlich einen
als T-Modell bezeichneten Kombi, der sich stilistisch deutlich an den entsprechenden Strich-Acht-Proto- typen anlehnt. |
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