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- die Coupes 250 C bis 280 CE (W 114)
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Bis zur Hinführung der Strich-Acht-Reihe waren Mercedes-Benz-Coupes schon vom Preis her und folglich auch in der Stückzahl limitierte und daher höchst exklusive Sondermodelle, die auf der Bodengruppe der jeweiligen Oberklasse-Limousine aufbauten. Während der Strich-Acht-Epoche unterschieden sich die großen Coupes der Baumuster Will und W 112 (220 SEb/C bis 280 SE/C 3.5) trotz gewisser stilistischer Gemeinsamkeiten in der Mehrheit ihrer Blechteile von den Limousinen. Die Erfolge der seit den frühen sechziger Jahren
- einer aus Amerika kommenden Mode folgend
- bei Opel und Ford lancierten Mittelklasse-Hardtops ließen auch die Untertürkheimer Marketing-Strategen nicht ruhen. Hie vergleichsweise kompakte, mehr filigran als massiv gezeichnete Limousinen-Baureihe W 114/115 schrie förmlich nach einer Coupe-Version. So verwundert es die Fachwelt nicht, als im Spätherbst 1967 verdichtete Gerüchte plötzlich Gestalt annehmen: Die ersten Prototypen einer Coupeversion der Reihe W l 14 laufen im Fahrversuch. Im Oktober 1968 wird eine kleine Vor-serie von sechs Wagen aufgelegt, die offizielle Pressevorstellung erfolgt im November 1968. Das eigentliche Debüt findet beim Genfer Salon im März 1969 statt. Zeitgleich startet auch — allerdings zunächst gemächlich - die Produktion der schicken Zweitürer.
Formal sind die W 114-Coupcs, die zwar Exklusivität und Individualität verströmen, aber keine pointierten Sondermodelle darstellen sollen, schon aus Kostengründen stark an die Limousinen angelehnt. Diese Vorgabe wirkt sich auf die Proportionierung nicht unbedingt günstig aus: Durch den verkürzten Dachaufsatz und die weit in die Wagenflanken, bis hin zu den Radausschnitten hineingezogene hintere Stoßstange erscheint das lange Wagenheck optisch überbetont. Im Kontrast dazu mutet die effektiv gleichlange, unveränderte Motorhaube nahezu stupsnäsig an - ganz im Stil der riesigen amerikanischen Hardtop-Coupes. Mit umgekehrter Akzentuierung hätte man zweifellos mehr Sportlichkeit mimen können - aber das Diktat der rentablen Großseriennähe bedingte ein hausbackeneres Konzept, das dennoch einer gewissen
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Eleganz nicht entbehrt. Der Kofferraum mit 610 Litern Fassungsvermögen ist für einen in der Regel von nur zwei Personen genutzten Reisewagen geradezu gigantisch. Durch das ebenso geschickte wie zurückhaltende Styling sind fraglos höchst attraktive Wagen entstanden, auto motor und sport findet sogar einen »unterschwellig sportlichen Akzent«. Vorne zeigen die C/CE-Modelle mit der Doppelstoßstange die wuchtige Physiognomie des 250.
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Ein Vorserien-Coupe bei der
Straßenerprobung im Winter 1967/68. |
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Bei 250 C und CE wurde mit
vergleichsweise geringem stilis- tischem Aufwand ein hohes Maß an Eleganz erreicht. |
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