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zug sorgt. Kein Wunder, daß der 220 D zum erfolgreichsten Strich-Acht-1yp überhaupt wird.
Das Temperament der beiden Strich-Acht-Basis-Diesel liegt in etwa auf Volkswagen-Käfer-Niveau, in der Spitzengeschwindigkeit sind die Mercedes-D-Modelle allerdings überlegen. Und an Autobahn-Steigungen beginnt der 220 D, in eine neue Rolle hineinzuwachsen: Er wird vom Hindernis zum Akteur. Die österreichische Fachzeitschrift austria motor Journal stellt in einem 220 D-Test eine Höchstgeschwindigkeit von 141,7 km/h fest. Der Testwagen beschleunigt aus dem Stand in 26,1 Sekunden auf 100 km/h. Der Tesrverbrauch beläuft sich auf 11,5 1/100 km. Kaum zu glauben, daß der 220 D auch sportlichen Ruhm erlangt: Der Rennstall »Ecurie Azur« des belgischen Mercedes-Benz-Importeurs IMA meldet 1969 zu dem Langstreckenwettbewerb »Marathon de la Route« -ausgerichtet vom königlich belgischen Automobilclub - drei der Diesel-Limousinen. Trotz weitgehender Seriennähe müssen sie aber nach Gruppe 6 des Reglements als Sport-Prototypen starten, weil sie noch nicht bei der F1A homologiert sind. Jeder Wagen wird von drei sich ablösenden Fahrern pilotiert. Dieser auf dem Nür-burgring ausgctragene 84-Stunden-Dauerlauf ersetzt die legendäre Rallye Lüttich-Sofia-Lüttich und ist eine kaum geringere Materialschlacht: Von 65 Startern erreichen nur 19 das Ziel - darunter zwei der 220 D, die die Plätze 17 und 18 belegen.
Neben der verbesserten Mobilität darf aber auch die heimelige Komponente nicht vergessen werden: Beide Diesel sind gegenüber ihrem Vorläufer leiser geworden und laufen in allen Dreh-zahlbercichen - bei 4.350/min wird abgeregelt-kultivierter. Die Plazierung der dieseltypischen Bedienungselemente hat sich dagegen nicht verbessert: Jeweils unter dem Lenkrad am Armaturenbrett sind — ergonomisch nicht sonderlich günstig — links der kombinierte Vorglüh- und Anlaß-Zugknopf, in der Mitte der optische Glühüberwacher und rechts der Drehknopf zur Leerlaufregulicrung untergebracht.
240 D
Im Rahmen der großen Modellpflegeaktion zum Modelljahr 1974, die zur Serie 2 der Dop-pelbaureihe W 114/115 führt, wird die Dieselpalette nach oben erweitert: Im August 1973 geht parallel zum 230.4 als Reaktion auf das aufkeimende Leistungsbewußtsein der Diesel-Kundschaft der 240 D in Produktion. Seine Antriebsquelle, der OM 616, ist nach wie vor ein Vorkammermotor mit obenliegender Nockenwelle. Er ist als Weiterentwicklung des weitergebauten 220 D-Motors zu sehen. Der Hubraum von 2.376 cm1 entstand bei beibehaltenem Kolbenhub durch Erweitern der Zylinderbohrung von 87 auf 91 Millimeter. Trotzdem ist immer noch eine leicht unterquadratische Auslegung geblieben. Nicht nur historisch bemerkenswert ist, daß der OM 616 den großvolumigsten deutschen Vierzylinder seit den zwanziger Jahren verkörpert und in dieser Disziplin erst 1981 von
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Kolbengesehwindigkeiten zu geraten - sie bleiben brav unter 14 m/s. Das Höchstdrehmoment von 12,8 mkg (bei 2.400/min) spiegelt die Kraftentfaltung des 220 D-Triebwerks bereits in der unteren Drehzahletage als dürre Ziffcrnfolge nur ungenügend wider. Neben dem langen Hub ist es die ^rofse Schwungmasse, die für Durch-
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In der ionnenveruröhnlen
Provence haben sie sich bis heute gehalten, die Strich-Acht-Diesel: Hier ein 220 D der ersten Serie in Buis-les-Baronnies, Sommer 1999. |
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Der 200 D — hier zweite Auflage
- ist in den siebziger Jahren der verbreitetste Typ, der als Taxi gefahren wird. |
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Blick unter die Motorhaube des
220 D. |
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