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wohnten Umsteigern von der »Flosse« bis zum schnellen Abschluß des Gewöhnungsprozesses eine trostreiche öffentliche Plattform bieten. Die Tendenz zu kompakteren Maßen wirkte sich naturgemäß auch auf Passagierabteil und Koffer-raum aus - aber bei weitem nicht in jenem Maße, wie es das unvermittelte, aber letztlich doch schnell verstummende Lamentieren der Droschkenchauffeure vermuten läßt. Die Innen-abmessungen sind nämlich noch immer als ausgesprochen großzügig zu bezeichnen und der Gepäckraum darf trotz eines Kapazitätsschwundes von zehn Prozent mit einem Fassungsvermögen von 580 Litern auch weiterhin als absolut familien- und fernreisefreundlich gelten.
Im Vergleich mit der gehobenen deutschen Mittelklasse macht die Strich-Acht-Reihe in ihren Dimensionen eine gute Figur: Der Anfang 1966 erschienene BMW 2000 ist viel schmächtiger — im Radstand allein um 200, in der Gesamtlänge um 185 Millimeter kürzer und um
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spürbare 60 Millimeter schmaler. Mit einem Kofferraum-Volumen von 600 Litern übertrifft er den Mercedes knapp. Der Ford 20 M ist der Baureihe W 114/115 trotz größerer Außenmaße - das Kölner Flaggschiff ist 55 Millimeter länger und 50 Millimeter höher - hinsichtlich der In-nenraumgröße deutlich unterlegen. Denn beim rheinischen Straßenkreuzer-Imitat gilt das Primat des Kofferraums: Mit dem gigantischen Rauminhalt von 718 Litern stellt der 20 M eine einsame Bestleistung auf. Beim Opel Commo-dore verhält es sich genau umgekehrt: Der optisch weitaus schmalspuriger wirkende und immerhin 115 Millimeter kürzere Hesse ist im Interieur mit dem Mercedes vergleichbar. Der lange Fahrgastraum des Opel geht auf Kosten des Gepäckabteils: Mit gerade einmal 347 Litern befindet sich der Rüsselsheimer Sechszylinder mit Abstand am unteren Ende der Kapazitätsskala.
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Koffersatz fiir die Strich-Acht-
Reihe; Aufnahme Juli 1973. |
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