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Scheibe liegt der Hache Grill des Frischlufteintritts der Innenraumbelüftung. Beim 250 wird er durch eine Chromblende dekoriert. An der Fahrertür, vor dem Ausstellienster, steht als eines der letzten stilistischen Relikte aus der Trapez-epoche ein verchromter Außenspiegel auf filigranem Fuße im Wind.
In der Heckperspektive wird die bekanntermaßen Stattlichkeit und behäbige Breite vermittelnde Horizontale wohl am stärksten betont. Hier dominieren die Karrees in klassischer Strenge: chromumrandete Rückleuchten, die Kennzeichentafel, rechts davon die Tankklappe und schließlich die Öffnung des großflächigen Kofferraumdeckels, der eine niedrige Ladekante freigibt. Diese Dimension wird von der gummibewehrten Stoßstange, der umlautenden Zierleiste, die den Druckzylinder des Kofferraum-schlosses beherbergt, und dem massiven, verchromten Heckscheibenrahmen wirkungsvoll unterstrichen.
Die Neue Generation unterbietet ihre Vorgänger in den Außenabmessungen nicht in dem Maße, wie es den Anschein hat. Die Neuen wirken trotz des um fünf Zentimeter gestreckten Radstandes optisch erheblich kleiner und zierlicher als die wuchtigen »Flossen« der Baureihe W 110, nehmen aber de facto nicht viel weniger Fläche ein: Die Länge ist nicht einmal um fünf
Zentimeter geschrumpft, die Breite hat gerade einmal um zweieinhalb Zentimeter abgenommen. Die um Kinreinhalb Zentimeter abgesenkte Wagenhöhe fällt hingegen rein visuell stärker auf, als die dürren Zahlen vermuten lassen. Durch die niedrigere Dachlinie sei das Umsteigen viel unbequemer geworden, entnimmt man mit Erstaunen den Leserbriefkolumnen der Fachzeitschriften, die den in Kommoditat ver-
Heckperpektire: ein 240 D 3.0
ans der zweiten Strich-Acht-
Generation.

Schnellfahrversuch mit W 115 auf
der Hochgeschwindigkeitsbahn in
Untertiirkheim.

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