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- aber Stahlblech ist ein gar vergänglicher Stoff:
die Karosseriestruktur

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A dien, Fahrschemel: Erstmals erhält ein L\ Mercedes-Benz-Personenwagen der Mittel-Aklassen einen konsequent selbsttragenden Aufbau, der allerdings vom Hersteller als »mittragend« bezeichnet wird. Er ist mit der Rahmen-Bodenanlage /.u einer festen Einheit verschweißt. Kin offener Mittelträger bildet das Rückgrat. Der Stahlblechboden ist mit kastenförmigen l,ängs- und Querträgern verbunden.
Die Fahrgastzelle ist gemäß den Patenten Bela Barenyis und der Daimler-Benz A.G. aus dem |ahrc 1951 extrem steif konzipiert. Sie wird im Sinne dieses 1907 geborenen, inzwischen in die »Automotive Hall of Farne« in Detroit - die Walhalla der großen Automobilkonstrukteure der Welt - aufgenommenen »Vaters der passiven Sicherheit« durch programmiert verformbare Bug- und Heckpartien ergänzt. Wie die längst zur Routine gewordenen Crashversuche zeigen, vermögen diese erheblich »weicheren« Segmente ein gehöriges Quantum an Aufprallenergie zu absorbieren, Leichtbau und unnachgiebige Si-
Bein Barenyi, gebürtiger
Wiener und langjähriger
Leiter der Pkw-Vorentwirk-
liing bei Mercedes-Benz, gilt
als Erfinder der Sicherheits-
karosserie. Deshalb wird er im
September 1994 in Detroit in
die »Automotive Hall of
Farne« aufgenommen.

cherheitszelle schließen sich in den sechziger Jahren noch aus: Obwohl die Strich-Achter kompakter als ihre Vorgänger sind, bringen sie durchschnittlich 1ÜO Kilogramm mehr auf die Waage. Der 200/8 wiegt in Grundausstattung beachtliche 1375 Kilogramm.
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Unfreiwilliger Crash- Test Anfang
1968: Ein für die USA bestimmtet-
Strich-Achter zeigt nach einer
heftigen Über-Eck-Kollision die
Wirksamkeit der steifen Sicher-
heitszelle.

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