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Die Kühlermaske der Strich-Acht-Sechszylinder
besteht in der ersten Generation als Alu-Druckguß.

düng breiter als hoch und betont dadurch die Horizontale. Dem gleichen visuellen Zweck dient die im Gegensatz zu den massiven Bollwerken der Vorgänger schmale, hörnerlose Stoßstange, die mit einem krähigen umlaufenden Gummiprofil besetzt ist, das kleinere Rempler absorbieren soll. Der Typ 250 - vorerst top of the line - erhält durch y.usätzliche gumrni-besetzte Stoßecken unter der Stoßstange eine vom Rest der Palette differenzierende, da wuchtigere Physiognomie. Man spricht von der »Doppelstoßstange«. Die Kühlluftöffnung setzt sich bei allen Modellen noch ein wenig unterhalb der Stoßstange in der mit einer Zierleiste umsäumten Bugschürze fort.
Auch die Leuchteinheiten folgen dem stilisti-
schen Grundmuster des Rechtecks. Die vertikal

Die Vierzylinder besitzen ein engermaschiges, aus
Stahlblech gestanztes Schutzgitter.

angeordneten »gotischen« Scheinwerfer erschienen erstmals 1957 beim 300 SL Roadster (W 198 II). In die Großserie gingen sie 1959 bei der »Großen Flosse« (W 111/112) ein, dort allerdings auf formschöne, vielleicht ein wenig verspielte Weise trapezoid ausgeformt. Die schlicht gezeichneten Leuchten der Strich-Achter erinnern eher an die Roadster der Pagoden-Reihe (W 113), besonders aber an die betont kantig gestylten, gewaltigen Superlimousinen des Typs 600 (W 100). Sie umfassen Fahr- und Standlicht, Blinker und die als Sonderausstattung lieferbaren Nebelleuchten. Sowohl dem Stand der Technik als auch dem Zeitgeschmack entsprechen die der US-Automode entlehnten, dabei aber durchaus effektiven, gegenläufigen Schmet-terlings-Scheibenwiseher. Vor der Windschutz-
250 an der Mole in Emden, auf-
genommen im Mai 1968.

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