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DIE-: HUNDERTSIEBZIGER WERDEN ZUM VERKAUFSSCHLAGER
Anfang 1936 wird der kantige 170 vom 170 V (W 136) abgelöst. Der moderne, mit fließenden Formen skulpierte Nachfolger wurde von Baurat Max Sailer konstruiert. Er besitzt allerdings nur noch einen Vierzylindermotor. Der Vorgänger wird deshalb zur Unterscheidung fortan - mehr inoffiziell als werksoffiziell - als »170/6« bezeichnet. Das »V« steht nicht etwa für »Vierzylinder«, sondern für »vorne«. Damit ist die Position des Triebwerks gemeint, denn ei-
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stiel. Diese Stückzahl darf man freilich nicht mit heutigen Maßstäben messen: Das Gros der mittelgroßen europäischen Wagen jener Jahre kam nicht über ein vierstelliges Fertigungsergebnis hinaus.
Anfang 1933 erhält der 170 mit dem 200 (W 21) einen etwas voluminöser motorisierten, im Radstand um zehn Zentimeter gestreckten und deutlich teureren Schwestertyp, der noch immer der gehobenen Mittelklasse zuzurechnen ist. Der zwei Liter große sv-Reihensechser leistet 40 PS. Bei einem Leergewicht von 1.130 Kilogramm ist das Leistungsgewicht nur geringfügig besser geworden, die magische 100-km/h-Spitze wird knapp verfehlt. Die Preise beginnen bei rund 5.000 Mark. Bis Oktober 1936 entstehen 9.281 Exemplare des 200. Der im Herbst 1934 vorgestellte 200 lang gehört mit Preisen zwischen 7.000 und l l .500" Mark eigentlich schon in die nächsthöhere Kategorie. 6.341 Stück werden von der gestreckten Version, deren Pullman-Ausführung nicht selten als »Kraftdroschke« alias Taxi Verwendung findet, gebaut. Ende 1936 wird der 200 vom ungleich kräftiger motorisierten 230 (W 143) abgelöst. Die Preise sind gleichgeblieben, die Autos haben aber nahezu Oberklasse-Format angenommen - diese Tatsache läßt an einer berechtigten Aufnahme des 230 in diese Genealogie zweifeln. Optisch ist die Nähe zum großen 320 frappierend. Nun stehen 55 PS zur Verfügung, die 118 km/h ermöglichen. Als der Krieg Anfang 1941 einen Fertigungsstopp ziviler Modelle erzwingt, sind 20.290 Wagen dieses grundsoliden Typs aus der Endmontage gerollt.
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Der größere Bruder des 170: Typ 200 (W21), hier die Limousine des Moilelljahrgangs 1935-
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Sehr selten bleibt der nicht eben
mercedestypische 170 H mit Heck- motor. |
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