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Bremsen_______________________
ein wesentlich erhöhter Fußdruck für die Bremsung notwendig.
Die Funktion des Bremsgerätes läßt sich in eingebautem Zustand auch wie folgt prüfen. Bei abgestelltem Motor 5- bis 6mal das Bremspedal richtig treten, damit eventuell noch vorhandener Unterdruck abgebaut wird. Nun leichten Druck auf das Bremspedal ausüben und den Motor starten. Durch die Unterstützung des Gerätes wird sich das Bremspedal bei gleichbleibendem Pedaldruck etwas senken. Trifft dies nicht zu, so ist das Gerät funktionsgestört und muß durch ein neues Bremsgerät ersetzt werden.
Die Feststellbremse
Die Feststellbremse ist eine mechanische, durch ein Bremspedal betätigt, auf Bremsbacken im Inneren der Bremsscheibe der Hinterräder wirkende Fußbremse. Vom Bremspedal wirkt die Fußkraft über einen Seilzug zu einem Zwischenhebel, der am Rahmenboden gelagert ist. Von da über einen Stellbügel zu einem Ausgleichhebel, an dem der rechte und linke Bremsseilzug die rechten und linken Spreizschlösser und damit die Bremsbacken beider Feststellbremsen betätigt. Die Rasten für die Sperrklinke sind am Bremsfußhebel angebracht. Das Lösen der Rastenklinke erfolgt durch einen Zug am Befestigungsknopf über Zugstange, Auslösehebel und Sperrklinke. Die Bremswirkung setzt beim Einrasten der Sperrklinke in die 2. Raste ein.
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Bild 227 Aus- und Einbau der Bremsbacken
13 Abstützsteg 24 Andrückfeder
15 Hinterachswellenflansch
20 Bremsbr.cken

40 Montagevorrichtung
Ausbau der Bremsbacken
Nach Ausbau von Bremszange und Bremsscheibe ist die untere Rückzugfeder mittels Federzange auszubauen. Jetzt den Hinterachswellenflansch so drehen, daß ein Gewindeloch einer Kugelbundschraube auf die Ausrückfeder zeigt. Feder mit der Montagevorrichtung 1125890961 00 etwas zusammendrücken und die Vorrichtung um 90 Grad drehen, dann die Feder aus dem Abdeckblech aushängen und abnehmen. Die Federn am anderen Bremsbacken sind gleichermaßen auszubauen. Nun die beiden Bremsbak-ken unten so weit auseinanderziehen, daß sie über den Hinterachswellenflansch herausgenommen werden können. Die obere Rückzugfeder
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