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Räder und Reifen
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Vorgeschriebener Reifendruck in atü
Fahrzeug-Belastung Sommerreifen Winterreifen
Normalbetrieb Schnelles Fahren Normalbetrieb
z. B. Stadtfahrt oder z. B. scharfe Überland
mäßige Überlandfahrt oder schnelle Autobahn- fahrt Typ Kofferraum Per- kalt warm kalt warm kalt warm
ca. kp sonen vorn hinten vorn hinten vorn hinten vorn hinten vorn hinten vorn hinten
Normal-Reifen
200/8 1-4 1,7 2,0 2,0 2,3 1,9 2,2 2,1 2,4
220/8 unter 40
... ,ft c . 1,9 2,2 2,2 2,3 2,1 2,4 2,3 2,6 1,8 2,3 2,0 2,6
über 40 5—6
Gürtelreifen 1—6
200/8
220/8 1,9 2,3 2,1 2,6 1,9 2,3 2,2 2,7 2,0 2,5 2,2 2,8
Limousinen mit erhöhter Hinterachslast
200/8 2,1 2,6 2,3 2,8 2,1 2,6 2,5 3,0 2,3 2,8 2,5 3,1
220/8
Limousinen mit längerem Radstand
3400mm
220/8
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fen zu erreichen, die die Lebensdauer jedes Reifens, zugleich aber auch die Zuverlässigkeit und Gleichförmigkeit der Bremswirkung erhält, sind die Räder mit Sommerreifen nach jeweils 2500 km Fahrt unter Beibehaltung der Laufrichtung umzuwechseln. Dabei die Reifen auf Beschädigungen und auf Steine, die sich im Reifenprofil festgeklemmt haben, prüfen. Beträgt die Profiltiefe an nur einer Stelle 1 mm, so ist der Reifen nicht mehr verkehrssicher. Auf nasser Fahrbahn läßt die Rutschsicherheit bereits bei einer Profiltiefe von 3 mm nach. Beim Einfahren neuer Reifen soll während der ersten 100 km mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren werden.
Auswuchten
Da die neuen Räder ausgewuchtet sind, ist unter normalen Umständen das Auswuchten neuer Räder nicht erforderlich. Bei längerer Laufzeit, besonders bei scharfer Fahrweise, infolge normalem Verschleiß, kann sich eine unregelmäßige Verteilung der Massen herausbilden, sodaß eine Unwuchtkontrolle und Beseitigung absolut angebracht ist. Bei normaler Unwucht von nur 50 Gramm zerren bei einer Geschwindigkeit von 120 km bei jeder Radumdrehung etwa 15 kp an der betreffenden Stelle. Unruhige Lenkung, Schütteln der Karosserie und ungleich erhöhter Reifenverschleiß ist die Folge. Die Auswuchtgewichte werden mit einer Haltefeder zwischen Reifen und Felgenhorn geklemmt. Die zulässige Unwucht beträgt 20 Gramm. Für das statisch und dynamische Auswuchten, welches bei einem schnellen Fahrzeug sehr wichtig ist, stehen
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Auswuchtgewichte in Abstufungen von je 10 g von 10 bis 120 g zur Verfügung. Räder und Reifen müssen nach jeder Reifenreparatur statisch und dynamisch nachgewuchtet werden. Konventionelle Reifen können einmal runderneuert werden, bei Gürtelreifen mit langer Laufzeit sind jedoch keine Runderneuerungen zu empfehlen.
Einstellung der Räder
Fahrzeugvermessung
Für die Lenkfähigkeit und die Fahreigenschaft des Wagens sowie für den Reifenverschleiß des Wagens ist die Stellung der vier Räder zueinander und zur Fahrbahn von entscheidender Bedeutung. Nach Auswechseln von Vorderachsteilen oder beim Auftreten von Reifenverschleißerscheinungen, ist am Fahrzeug Sturz der Vorderräder, der Hinterräder, Nachlauf, Spur der Vorderräder, die Kugelpunktlage, Radstand und Achsstand zu kontrollieren, d. h., das Fahrzeug zu vermessen. Das gleiche gilt für Unfallfahrzeuge oder für Fahrzeuge, bei denen ein Unfall vermutet wird. Die Werte der Vermessung sollen grundsätzlich in einem Meßblatt festgehalten werden, welches dann jederzeit über eine eingetretene Veränderung Auskunft gibt. Die Vermessung kann mittels optischem Gerät «Exacta» der Firma Robert Bosch GmbH, Stuttgart, oder wie beschrieben, mittels mechanischem Prüfgerät vermessen werden. Der Wagen wird unter Prüflast vermessen, d. h.: Betriebsfähiger Wagen mit öl- und Wasserfüllung und vollem Kraftstoffbehälter, Reserverad und Bordwerkzeug sowie dreimal 65 kp Bela-
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