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Hinterachse
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men in dem Hinterachswellenflansch zu sichern. Nun erfolgt der Einbau der Hinterachswelle. Mußten die Bremsbacken der Feststellbremse ausgebaut werden, so sind die Bremsbacken wie auf Seite 146 beschrieben einzubauen.
Erläuterungen und Hinweise
a) Jedes zu einem Radsatz zusammengehörende Antriebskegelrad ist mit einer laufenden Nummer, die auf beiden Teilen elektrisch aufgeschrieben ist, gekennzeichnet.
b) Die Abweichung «a» vom Grund-Einbaumaß «D soll» des Antriebskegelrades wird jeweils vom Grundmaß aus in Plus-Richtung (zum Tellerrad) und in Minus-Richtung) (vom Tellerrad weg) angegeben. (Siehe Bild 173). Die Abweichung ist am Antriebskegelrad und am Tellerrad elektrisch aufgeschrieben. Dabei bedeutet z. B. die Aufschrift +0,020 eine Abweichung vom Grundmaß in Minus-Richtung um 0,20 mm. Hieraus ergibt sich das eigentliche Einstellmaß «D ist».
c) Das Maß «C ist» (Kopfhöhe des Antriebs-kegelrades plus Höhe des Kegelrollenlagers) ist mit der Meßvorrichtung 108589042300 zu messen. Zur Einstellung der Meßuhr wird der Meßklotz 11558901 21 01 verwendet. Der Wert ist in die Tabelle einzutragen.
d) Zur Ermittlung des Abstandes «B» und «D ist» werden die Meßvorrichtungen 11558900 2100 und 115589012101 verwendet. Die Meßuhr wird mit der Einstellehre 11558905 21 00 auf «0» eingestellt. Die Vorspannung der Meßuhr soll dabei etwa 3 mm betragen.
e) Der Abstand «B» wird bei eingesetztem Meßklotz, dessen Höhe dem Grundmaß «C soll» entspricht, gemessen. Der Abstand «A» wird dann aus der Summe des gemessenen Abstandes «B» und der Höhe «C soll» des Meßklotzes ermittelt.
f) Der Abstand «E», der zur Errechnung der Scheibendicke «S» wichtig ist, ergibt sich aus der Summe der Maße «C ist» und «D ist». Die Scheibendicke «S» wird dann durch den Unterschied der Abstände «A» und «E» ermittelt.
g) Für die Einstellung des Antriebskegelrades allein maßgebend ist das Einstellmaß «D ist». Bei der Kontrolle des Einstellmaßes «D ist», muß das Antriebsrad mit der Abstandhülse und vorgeschriebenem Drehmoment eingebaut werden. Wird bei dieser Kontrolle die zulässige Toleranz von 0,02 mm in Minus-Richtung vom Einstellmaß «D ist» aus überschritten, so ist die Ausgleichscheibe nachzuschleifen oder eine andere Ausgleich-127
Bild 180
1 Montageplatte
2 Nutmullerschlüssel
15 Hinterachswellenflansch
aufstecken. Neuen Abdichtring zwischen den beiden Dichtlippen mit Fett füllen und am Aus-sendurchmesser mit Dichtmasse einstreichen. Lagerinnenring und Abdichtring mit der Vorrichtung 115589096100 zusammen einpressen. Dichtungslaufring aufbringen und eine neue Nutmutter aufschrauben. Montageplatte 13658905 31 00 in den Schraubstock spannen und mit den Radbefestigungsschrauben am Hinterachswellenflansch anschrauben. Neue Nutmutter nun mit dem Nutmutterschlüssel 115589020700 vorsichtig anziehen, bis das Axialspiel der Kegelrollenlager 0,04 bis 0,06 mm beträgt. Mittels Meßuhr ist das Axialspiel des Hinterachswellenflansches zu prüfen. Der Schräglenker muß dabei im Schraubstock eingespannt sein oder fest auf der Werkbank aufliegen. Zeigt sich, daß durch zu starkes Anziehen der Nutmutter kein Axialspiel mehr da ist, so genügt es nicht, die Nutmutter entsprechend zu lösen, sondern es muß eine neue Abstandhülse eingebaut werden, da sie durch den zu starken Anzug der Nutmutter zu stark verformt worden ist. Stimmt das Axialspiel, so ist die Nutmutter durch Verstem-
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Bild 181 Verstemnwn d*r Nuunutter am Hinterachsflanich
G Abdichtring 8 Nutmutter
7 Dichtungslaufring (Druckscheibe) 15 Hinterachswellenflansch