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Hinterachse
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zwei Ausgleichkegelräder, die zwei Hinterachswellenräder, die zwei Anlaufscheiben und die zwei Kegelscheiben herausnehmen.
Ausgleichgetriebe-Einzelteile überprüfen
Ausgleichbolzen und Bohrung für den Ausgleichbolzen im Ausgleichgetriebegehäuse prüfen. Sind die Bohrungen im Ausgleichgehäuse beschädigt oder ausgeschlagen, so ist das Ausgleichgetriebegehäuse und die Bolzen zu ersetzen. Anlageflächen für das Tellerrad auf Höhen- und Seitenschlag prüfen. Ausgleichkegelräder, Anlaufscheiben, Kugelscheiben, die heißgelaufen sind oder gefressen haben, sind grundsätzlich zu ersetzen.
Zusammenbau des Ausgleichgetriebes
Die Anlaufscheiben auf die Hinterachswellenräder stecken, dann in das Ausgleichgetriebegehäuse einstecken. Die Montagedorne 115589 026100 in die Hinterachswellenräder stecken und die Ausgleichkegelräder mit Kugelscheiben montieren. Nun den Montagedorn 1155890361 00 an Stelle der Ausgleichbolzen in das Ausgleichgetriebegehäuse einbringen. Prüfen, ob sich die Hinterachswellenräder ohne Axialspiel drehen lassen, gegebenenfalls stärkere Anlaufscheiben einsetzen. Es stehen Anlaufscheiben 1,1; 1,2; 1,25; 1,30; 1,40; 1,50; 1,60 und 1,70 mm stark zur Verfügung. Mit dem Montagedorn 115 589026100 den Ausgleich durchdrehen, das dazu gehörige Drehmoment muß ca. 150 bis 200 cmkp betragen. Bei dem Einbau neuer Hinterachswellenräder und Ausgleichkegelräder kann es beim Durchdrehen des Ausgleichs an einzelnen Stellen Hemmstellen geben, an denen das Drehmoment bis zu 350 cmkp betragen kann. Ausgleichbolzen einführen und neuen Spannstift einsetzen. Nun die Innenringe der Kegelrollenlager mit dem Eindrückdorn 115589 04 61 00 auf das Ausgleichgetriebegehäuse aufpressen. Wird das bereits gelaufene Tellerrad wieder aufgebaut, so ist auf die beim Zerlegen angebrachte Markierung zu achten. Falls ein neues Tellerrad montiert werden muß, ist auf peinlichste Sauberkeit der Bohrung des Tellerrades und des Sitzes auf dem Ausgleichgetriebegehäuse zu achten. Das Tellerrad wird auf einer elektrischen Heizplatte auf 60 bis 70 Grad Celsius angewärmt und unter Verwendung von zwei Führungsbolzen aufgesetzt. Fällt das angewärmte Tellerrad nicht auf das Ausgleichgetriebegehäuse, so ist mit leichten Kupferhammerschlägen nachzuhelfen. Beachten, daß beim Aufziehen kein Span entsteht. Die zehn selbstsichernden Befestigungsschrauben für das Tellerrad
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zuerst leicht anziehen und dann über Kreuz mit
8 mkp Drehmoment festziehen.
Ausgleichgetriebe mit Tellerrad einbauen
und einstellen des Zahnflankenspieles
Das Zahnflankenspiel des Radsatzes und die notwendige Vorspannung der Kegelrollenlager zur Lagerung des Ausgleichgetriebes werden durch Ausgleichscheiben zwischen den Lagerdeckeln und dem Hinterachsgehäuse eingestellt. Es stehen die folgenden Ausgleichscheiben 0,7; 0,9; 1,0; 1,10; 1,20; 1,30; 1,40 und 1,50 mm stark zur Verfügung. Es ist angebracht, bei der Montage die vorher ausgebauten und zusammen abgelegten Lagerdeckel und Scheiben auf der ursprünglichen Seite einzubauen. Neue Lageraußenringe mit der Scheibe der Vorrichtung 115 589 00 61 00 in die Lagerdeckel einpressen. Die neuen Abdichtringe sind am Aus-sendurchmesser mit Dichtmasse einzustreichen und mit dem Dorn 11558901 4300 bis zum Anschlag in den Lagerdeckel einzupressen. Die ursprünglichen Ausgleichscheiben auf den Lagerdeckel auflegen und neue Dichtringe in die Nuten der Lagerdeckel einbringen. Das montierte Ausgleichgetriebe in das Hinterachsgehäuse einbringen. Vorrichtung 115589066100 am Hinterachsgehäuse anschrauben. Die Lagerdeckel rechts und links mit den dazugehörigen Ausgleichscheiben auf die Zentrierung aufbringen und wie ursprünglich eingebaut, in das Hinterachsgehäuse einschieben und dabei das Ausgleichgetriebe zentrieren. Die Lagerdeckel so drehen, daß die Markierung «U» bzw. «unten» nach unten zeigt. Vorrichtung zum Einbau der Lagerdeckel vom Hinterachsgehäuse abnehmen. Die Befestigungsschrauben der Lagerdeckel fingerfest anziehen. Auflageklötze des Spreizmeßgerätes rechts und links an der Dichtfläche des Hinterachsgehäuses anschrauben. Das Spreizmeßgerät 115589042100 mit eingebauter Meßuhr auf die Anlageklötze auflegen. Die Meßuhr dann bei einer Vorspannung von 3 mm auf «0» stellen. Nun die Sechskantschrauben der Lagerdeckel über Kreuz mit einem Drehmoment von 2,0 mkp anziehen. Nun die Spreizung des Hinterachsgehäuses mit dem Sprei-zungsmeßgerät messen. Die erforderliche Spreizung des Hinterachsgehäuses ist erreicht, wenn die gemessenen Werte 0,10 bis 0,15 mm betragen und somit die richtige Vorspannung der Kegelrollenlager am Ausgleichgetriebe gewährleistet ist. Zur Messung des Zahnspieles ist das Zahnspielmeßgerät 115589082300 in die rechte Bohrung des Ausgleichgetriebegehäuses einzusetzen. Das Zahnflankenspiel wird durch Be-
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