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Hinterachse
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in das Hinterachsgehäuse einlegen. Es stehen gehärtete Stahlscheiben in den Stärken 1,5; 1,6; 1,7 und 1,8 mm zur Verfügung. Gegebenenfalls ist eine Ausgleichscheibe entsprechend abzuschleifen. Nun den Außenring des vorderen und hinteren Kegelrollenlagers mit der Vorrichtung 115589006100 in das Hinterachsgehäuse einziehen. Jetzt das Antriebskegelrad mit einer neuen Abstandhülse in das Gehäuse einsetzen und mit der Vorrichtung 115589016100 abstützen. Mittels handelsüblichem Abzieher den am Außendurchmesser mit Dichtmasse eingestrichenen Abdichtring mit Druckstück den vorderen Kegelrollenlager-lnnenring und Abdichtring einpressen. Lauffläche des Abdichtringes am Gelenkflansch mit Molybdänsulfidpaste einstreichen. Gelenkflansch auf das Antriebskegelrad aufpressen, dabei die bei der Kontrolle angebrachten Markierungen des Gelenkflansches und des Antriebskegelrades beachten. Abnehmen der Vorrichtung 11558901 61 00 vom Hinterachsgehäuse. Mit Halteschlüssel 115589000700 neue, selbstsichernde Nutmutter auf den Gelenkflansch aufbringen und so festziehen, daß das vorgeschriebene Drehmoment beim Durchdrehen des Antriebskegelrades erreicht wird. Neue Kegelrollenlager 12 bis 14 cmkp, gelaufene Kegelrollenlager 5 bis 10 cmkp. Achtung: Beim Anziehen der Nutmutter das Antriebskegelrad öfter drehen und durch leichte Schläge gegen das Hinterachsgehäuse sicherstellen, daß sich die Kegelrollen in die Laufbahnen der Lagerringe gut einspielen. Zur Kontrolle Drehmomentschlüssel 000589872100 (0 bis 0,5 mkg) auf Spezialschlüssel 111 5890007 00 aufstecken und Antriebskegelrad durchdrehen. Die Kegelrollenlager des Antriebskegelrades müssen mit einer Vorspannung eingebaut sein. Diese Vorspannung wird dadurch erreicht, daß die zwischen den beiden Lagerinnenringen angeordnete Abstandhülse beim Anziehen der Nutmutter zusammengepreßt wird und sich verformt. Ist das Drehmoment beim Durchdrehen des Antriebskegelrades, d. h. die Vorspannung der Kegelrollenlager zu gering, so ist die Nutmutter noch etwas nachzuziehen. Wurde das vorgeschriebene Drehmoment überschritten, so ist das Antriebskegelrad nochmals auszubauen und eine neue Abstandhülse einzusetzen. Keinesfalls darf das Drehmoment durch Lösen der Nutmutter verringert werden, weil die Abstandhülse bereits zu sehr gestaucht wurde.
Da die Abstandhülse nicht elastisch ist, würde die Vorspannung der Kegelrollenlager zu gering werden. Die Folge wäre im Fahrbetrieb ein Spiel des Antriebskegellagers und dadurch Ge-122
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Bild 174 Differential im Schnitt
26 Anlaufscheibe
27 Hinterachswellenrad
28 Spannstift
30 Tellerrad |
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31 Ausgleichgetriebegehäuse
34 Ausgleichkegelrad
35 Kugelscheibe
36 Ausgleichbolzen
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rausche des Hinterachsantriebes. Handmeßvorrichtung zusammen mit Meßuhr und Halter zur erneuten Kontrolle wieder in die Bohrung des Hinterachsgehäuses einbringen. Dabei auf die Markierung «unten» achten. Zur Kontrolle des Einstellmaßes «D ist» wird die magnetische Meßplatte auf die Stirnseite des Antriebskegelrades aufgesetzt. Bei dem Radsatz des angeführten Beispieles beträgt der Abstand «D ist» 57,75 mm. Die Meßuhr muß eme Abweichung von 0,20 mm vom Grundmaß an in Plus-Richtung anzeigen, dasselbe Maß, das am Schaft des Antriebskegelrades aufgeschrieben ist. Die zulässige Abweichung des Einstellmaßes «D ist» beträgt 0,02 mm in Minus-Richtung. Bei einer größeren Abweichung ist die eingebaute Ausgleichscheibe nachzuschleifen oder eine neue Ausgleichscheibe entsprechender Dicke einzubauen. Hierbei muß jedoch unbedingt eine neue Abstandhülse für das Kegelrollenlager verwendet werden. Handmeßvorrichtung mit Meßuhr und Halter wieder aus dem Hinterachsgehäuse herausnehmen.
Ausgleichgetriebe zerlegen und
zusammenbauen
Ausgleichgetriebe zerlegen, dazu die beiden Kegelrollenlager mittels Abzieher 1875890533 00 vom Ausgleichgetriebegehäuse abziehen. Ist das Tellerrad zu ersetzen, so sind die zehn Sechskantschrauben herauszuschrauben. Tellerrad abpressen. Kann das Tellerrad wieder verwendet werden, so ist es vor dem Abbau zusammen mit dem Ausgleichgetriebegehäuse in ihrer Stellung zueinander zu markieren. Sicherungsstift für den Ausgleichbolzen herausschlagen. Ausgleichbolzen herausdrücken und die
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