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Getriebeautomatik
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nem Nylontuch oder Wildleder abwischen. Auf keinen Fall Putzwolle oder sonstigen fasernden Lappen benützen. Zur Messung den Meßstab einstecken, erneut herausziehen und den 01-stand ablesen. Am Meßstab befinden sich zwei Meßstabmarken. Der ölstand soll zwischen der oberen und unteren Marke stehen. Bei Bedarf öl durch feinmaschiges Sieb in die Meßstabröhre bei laufendem Motor entsprechend nachfüllen. Getriebe nicht überfüllen, dies kann zur Überhitzung des Getriebes und zum Schäumen des Getriebeöles führen. Das versäumte öl wird dann zum Entlüfter ausgeworfen. Das Getriebe hat dann zu wenig öl und Getriebeschäden wären die Folge. Bei zu niedrigem ölstand wird von der ölpumpe aus Luft angesaugt, das öl verschäumt. Eine ölstandkontrolle in diesem Zustand ergibt ein falsches Bild. Daher Motor abstellen und 3 bis 4 Minuten warten, bis das öl entschäumt ist. Jetzt den ölstand kontrollieren. Der Unterschied zwischen den oberen und unteren Meßstabmarken beträgt ca. 0,3 Liter. Ist beim Einfüllen die obere Meßstabmarke erreicht, ist die Fußbremse zu treten, der Wählhebel für jeweils 2 bis 3 Sekunden in die Stellungen R—N-4-N—R zu schalten.
Nun zurück auf «P» schalten und nochmals den ölstand kontrollieren und gegebenenfalls berichtigen.
Dazu nur ein sondergeprüftes Automätic-Trans-
mission-Fluid-Getriebeöl verwenden. Sondergeprüfte ATF-öle sind unter anderem Aral-Getriebeöl SGF AQ 1841. BP-Automatic-Transmission-Fluid Typ A Suffix A AQ-ATF-2518 A Caltex Rexamatic Gluid AQ 1800 A Esso Getriebeöl ATF Typ A - AQ 1300 A Mobil ATF 200 AQ - ATF No. 752 A ShellDonaxT6AQ844A Veedol ATF Typ A Suffix A Spezial 735 Öltankkontrollen sollen vor jeder größeren Über- landfahrt und bei jeder Motorölkontrolle durch- geführt werden.
Ölwechsel
Ölwechsel soll regelmäßig alle 45000 km mit Filterwechsel durchgeführt werden. Das Fahrzeug muß auf ebenem Boden stehen und aas Getriebe betriebswarm sein. Bei abgestellfem Motor unten am Getriebe öleinfüllrohr abschrauben und das öl auslaufen lassen. Die hydraulische Kupplung an der Kurbelwelle durchdrehen, bis die ölablaßschraube ausgeschraubt werden kann. Ist alles öl aus dem Getriebe und der Kupplung herausgelaufen, Ge-triebeöiwanne abschrauben, dabei bedenken, 88
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Bild 120 Zum Ölwechsel beim automatischen Getriebe
1 Einfüllrohr 2 ölablaBschraube für Kupplung 3 Dlwanne
daß die Wanne mit öl gefüllt ist. ölfilter abschrauben und wechseln, dabei den Dichtring nicht vergessen. Getriebeölwanne anschrauben. Schrauben mit 0,7 mkp Drehmoment anziehen, öleinfüllrohr befestigen. Neue Dichtung verwenden, ölablaßschraube mit neuer Dichtung in die hydraulische Kupplung einschrauben. Durch die Öffnung für den ölmeßstab bei stehendem Motor ca. 3 Liter Automatic-Transmission-Fluid-öl einfüllen, den Motor starten und alle Fahrstellungen kurz durchschalten und den Motor-Wählhebel in «P» im Leerlauf laufen lassen. Jetzt langsam den Rest ATF-ÖI nachfüllen, (ölfüll-menge bei Neumontage 5,3 Liter, bei Ölwechsel 4,6 Liter). Direkt nach dem Einfüllen reicht bei richtiger ölmenge der ölstand etwa bis zur unteren Meßstabmarke, bei betriebswarmem öl geht dann der ölstand bis zur oberen Marke. Motor abstellen.
Fehlerquellensuche
Arbeitet das automatische Getriebe nicht einwandfrei, so sind einige Grundkontrollen durchzuführen, ehe man auf der Straße Schaltabläufe oder Modulier- und Stufendruck prüft. Schon ein zu hoher oder zu niedriger ölstand kann Unstimmigkeiten hervorrufen. Daher ist als erstes der Getriebeölstand zu messen und richtigzustellen. (Siehe Text oben). Dann ist die Leerlaufdrehzahl des Motors zu kontrollieren und gegebenenfalls einzustellen. Schaltstange des Vergasers und Übergasschalter kontrollieren.
Kontrolle der Schaltabläufe
während einer Probefahrt
Auf einer Prüfstrecke ist eine Probefahrt durchzuführen und die jeweiligen Gangwechsel zu beobachten. Hochschaltungen bei TeiLgas sollen kaum wahrnehmbar sein, während bei Voll-und Übergas der Wechsel deutlich spürbar sein
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