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Getriebeautomatik
darf der Wählhebel nicht in Stellung «N*
bracht werden.

3.-und 4. Gang steht nicht zur Verfügung. Nur bei sehr starken Steigungen bzw. Gefalle benutzen. In der Stellung «2» darf die Höchstgeschwindigkeit 55 km/Std. nicht überschritten werden. Eine Bremsschaltung von «3» oder «4» nach Stellung «2» darf nur durchgeführt werden, wenn die Geschwindigkeit unter 55 km/Std. liegt. Zum Anlassen des Motors darf der Wählhebel auf Stellung «P» oder «N» stehen. Läuft der Motor, wird der Wählhebel auf «3« oder «4» geschoben. Dabei ist der Wagen durch die Fußbremsbetätigung festzuhalten,-da ein geringer Einschaltstoß, der von der Höhe der Leerlaufdrehzahl abhängig ist, vorhanden ist. Darum beim Einlegen des Wählhebels in eine Fahrstellung niemals den Fußhebel treten. Bei eingelegtem Gang und betätigter Bremse nie mit dem Fahrfußhebel spielen! Anfahren im 2. Gang durch loslassen der Fußbremse und Gasgeben. Das Umschalten erfolgt in den 3. Gang sowie in den 4. Gang automatisch durch entsprechende Fahrgeschwindigkeit und der Stellung des Fahrfußhebels. Bei langsamem Bremsen oder Gaswegnahme schaltet das Getriebe auf den jeweils niedrigeren Fahrbereich zurück. Die Rückschaltpunkte liegen tiefer als die Hochschaltpunkte. Mittels Kickdown (Übergas) durch völliges Durchtreten des Fahrfußhebels nach einem deutlich fühlbaren Widerstand (fixierter Druckpunkt), wird der nächste niedrigere Gang herangeholt. Bei schweren Fahrbedingungen an starken Steigungen bzw. Gefallen, kann auf Stellung «3» bzw. «2» umgeschaltet werden. Sitzt der Wagen infolge weichen Untergrundes fest, so kann er durch Hin- und Herbewegen des Wählhebels von «R» zu einer Vorwärtsstellung unter leichtem Gasgeben herausgeschaukelt werden.
Schleppen eines Fahrzeuges mit automatischem
Getriebe — Anschleppen (Notstart)

Dazu langes Schleppseil oder Schleppstange verwenden. Leerlaufverstellung im Armaturen-
ge-
«4» = Normalfahrt. Das Getriebe wird automatisch nacheinander über alle vier Gänge geschaltet. Bei stufenlos arbeitender hydraulischer Kupplung schaltet das Getriebe unter dem Einfluß der Steuerorgane, wie Regler und Steuerdruckorgane. Die Steuerorgane sind von der Fahrgeschwindigkeit bzw. der Stellung des Fahrfußhebels abhängig. Zwischen Fahrfußhebelstellung und Schaltpunkt bestehen die folgenden Beziehungen:
Viel Gas = späte Hochschaltung = starke Beschleunigung.
Wenig Gas = frühe Hochschaltung = schwache Beschleunigung.
Der Fahrer kann also über den Fahrfußhebel die Schaltpunkte dem Verkehr entsprechend beeinflussen. Über die Vollgasstellung hinaus kann der Fahrfußhebel in die Übergasstellung (Kick-down) getreten werden. In der Kickdown-Stel-lung wie auch bei Vollgas erfolgt die Hochschaltung in den nächsten Gang erst bei für diesen Gang festgelegten Endgeschwindigkeit. Umgekehrt, um schnell beschleunigen zu können, kann bei normaler Fahrt ein schnelles Rückschalten durch Kickdown bewirkt werden.
«3» = Fahrten auf mittleren Steigungen und Gefallen. In dieser Stellung steht der 4. Gang nicht mehr zur Verfügung. Der Motor fährt und bremst mit dem 3. Gang. Der 3. Gang darf nur bis 85 km/Std. ausgefahren werden, dann den Wählhebel auf Stellung «4» umlegen. Eine Bremsschaltung durch Umlegen des Wählhebels von Stellung «4» auf Stellung «3», darf erst unterhalb von 85 km/Std. erfolgen.
«2» = Fahrten auf steilen Pässen, in Kolonnen mit häufigem Wiederanfahren und mit Anhänger im Gebirge, (n dieser Stellung läßt sich das Getriebe nur bis zum 2. Gang hochschalten, der
Schaltpunkte
Schaltung
Wählhebel- Fahrfußhebel-
stellung Stellung

Leergas
4 Vollgas
Übergas
Leergas

3 Vollgas
Übergas
Leergas

2 Vollgas
Übergas

86
1-2 2-1 2-3 3-2 3-4
Geschwindigkeitswerte in km/h beim
Schaltpunkt (es sind ca. Werte)

4-3
Fahrzeugtyp
200/8 — 220/8

9

25
5
25
16
9

25
5
25
16
35
5
35
19
35
30
27
51

20
20

37
120

28
45
51
42
120
105
32
27


71
34


71
60