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Schmiersystem, Kühlsystem
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20W/50 und unter -25 Grad Celsius SÄE 5W/ 20 zu verwenden.
Der Ölwechsel ist bei 300 bis 1000, bei 7500, dann alle 15000 km durchzuführen, bei Kurzfahrten oder bei hohem Staubanfall muß das öl in kürzeren Abständen (z. B. 5000 km) gewechselt werden. Mindestens ist das Motorenöl zweimal im Jahr zu wechseln (Frühjahr und Herbst). Bei warmem Motor ist die Ablaßschraube unten an der ölwanne zu öffnen. Nach völligem Ablauf des Altöles ist die Ablaßschraube wieder fest einzuschrauben, öl bis zur «max»-Markie-rung am ölstab einfüllen. (Nicht darüber). Die Gesamtfüllmenge beträgt einschließlich ölfilter-wechsel 5 Liter, bei Fahrzeugen mit Ölkühler 5,7 Liter.
Für das Getriebe wird ein Flüssigkeitsgetriebeöl (ATF) benötigt. Der Ölwechsel ist bei 300 bis 1000, bei 7500 km in betriebswarmem Zustand durchzuführen, ölablaßschraube an der tiefsten Stelle des Getriebegehäuses und die Einfüllschraube an der Seite des Getriebes ausschrauben. Nach dem Ablassen des Altöles ist die Ablaßschraube wieder fest anzuziehen bzw. einzuschrauben, öl bis zur Unterkante der Einfüllschraube einfüllen.
Für das automatische Getriebe (auf Wunsch eingebaut) wird ein sondergeprüftes Flüssigkeitsgetriebeöl benötigt. Bei normalem Fahrbetrieb ist der Ölwechsel alle 45 000 km zusammen mit Filterwechsel durchzuführen (ca. 3,6 Liter) bei erschwerten Fahrbedingungen (nur Großstadtverkehr, Fahrten im Hochgebirge, Fahrten mit Anhänger) ist das öl alle 25000 km, der Filterwechsel alle 45000 km durchzuführen, (ölsor-ten und Durchführung des Ölwechsels, siehe unter «Wartung des automatischen Getriebes» Seite 87.
Für die M.B.-Servo-Lenkung (auf Wunsch eingebaut) Hochdruck - ölpumpe - Vorratsbehälter ganzjährig mit Flüssigkeitsgetriebeöl ATF bis zur ölstandmarkierung füllen, 1A Liter. Das Lenkgetriebe (Serienausführung). Bei 300 bis 1000, 7500 dann alle 15000 km ölstand und Dichtheit prüfen, gegebenenfalls Hypoid-Ge-triebeöl SÄE 90 bis zur Unterkante der Einfüllöffnung einfüllen (0,3 Liter).
Für die Hinterachse wird ein Marken-Hypoidge-triebeöl SÄE 90 benötigt. Der Ölwechsel ist bei 300 bis 1000, dann bei 7500 Kilometer in betriebswarmem Zustand durchzuführen, dazu öl-ablaß- und Einlaßschraube entfernen. Das Fahrzeug muß zur ölkontrolle und zum Ölwechsel auf den Rädern stehen. Nach dem Ablauf des
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Altöles ist die Ablaßschraube wieder fest einzuschrauben, öl, etwa 1,5 Liter, bis zur Unterkante der Einfüllöffnung einfüllen. Alle 15000 Kilometer ölstand der Hinterachse prüfen und richtig stellen.
Die Wasserpumpe ist wartungsfrei.
Für die Vorderradnabe ist je Nabe 15 bis 20 g Marken-Wälzlagerfett alle 45 000 Kilometer in den Radkappen zu erneuern.
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Das Kühlsystem
Das Kühlsystem, bestehend aus Kühler, Kühlerzarge, Wasserpumpe, Ventilator und Thermostat, arbeitet nach dem System der Druckumlaufkühlung. Die Wasserpumpe, eine Flügelradpumpe (ist an der Stirnwand des Zylinderkurbelgehäuses angeflanscht), besorgt den Druckumlauf. Bei Kühlwassertemperatur unter 78 Grad Celsius strömt das Kühlmittel aus dem Zylinderkopf über den Thermostat und die Kurzschlußleitung direkt in die Wasserpumpe. Bei einer Temperatur über 78 Grad Celsius öffnet der Wachsthermostateinsatz den Zufluß zum Kühler und schließt die Kurzschlußleitung. Durch den Kühler wird der Fahrtwind und der Ventilatorluftstrom zur Wärmeabführung außen am Motor vorbeigeführt. Der Kühlerverschluß ist ein Überdruckverschluß, er darf nur bei einer Kühlmitteltemperatur unter 90 Grad geöffnet werden, dabei zuerst bis zur Raste 1 öffnen, um den Überdruck abzulassen. Dann erst den Verschluß ganz öffnen, andernfalls sind Verbrühungen der Hand möglich. Der Kühler, ein Rippenrohrkühler mit oberem und unterem Wasserkasten, wird zweckmäßigerweise zweimal jährlich von außen und innen gereinigt. Bei der äußeren Reinigung ist der Kühlerkern vom Motorraum aus mit Preßluft durchzublasen, um Verstopfungen durch Blätter, Schmutz und Insekten nach vorn zu beseitigen. Die Säuberung des Inneren geschieht am besten, bevor das Gefrierschutzmittel eingefüllt wird (Herbst) und dann, nachdem das Gefrierschutzmittel beim Eintritt einer wärmeren Jahreszeit abgelassen wird (Frühjahr). Damit das ganze System erfaßt wird, ist die Heizung voll einzuschalten. Heizungshebel auf warm stellen. Rost und Schlamm ist mit einer 5%igen PS-Lösung zu beseitigen. Kesselstein ist durch eine 5%ige Sodalösung zu beseitigen. Die Lösungen sind getrennt voneinander einzufüllen und das Fahrzeug damit je 24 Stunden zu fahren. Nach
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