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Kraftstoffsystem
den Starterschieber nach unten. Der durch die Bimetallfeder erzeugte Weg des Starterschiebers gibt die kalibrierte Durchflußbohrung für die Kraftstoffanreicherung frei. Nach dem Anspringen des Motors wird durch den Saugrohrunterdruck über die Membrane das Startventil betätigt. Die Membranstange zieht den Mitnehmerhebel etwas nach oben und magert den Starter ab. Die erste Bohrung wird abgedeckt. Mit steigender Temperatur im Starterdeckel liefert die Bimetallfeder immer weniger Widerstand und der Mitnehmerhebel geht in seine Nullage zurück. Während dieses Vorganges wird durch die Druckfeder der Starterschieber herausgedrückt, bis alle Bohrungen verdeckt sind und das Ventilplättchen die Kraftstoffzufuhr ganz sperrt. Durch den Mitnehmerhebel wird die Stufenscheibe in die entsprechende Lage zum Starterhebel gebracht, der über die Verbindungsstange die Drosselklappe anhebt. Infolge dieser Verschiebung geht der Starterschieber bei wärmer werdendem Motor zurück, bis der mit ihm verbundene Drosselklappenhebel an der Leerlauf-Einstellschraube anliegt.
Düsennadel. Der Luftkolben ist mit einer beweglichen Düsennadel versehen, die nicht mehr zentriert werden muß. Die Düsennadel ist so zu montieren, daß die angefräßte Fläche zur Befestigungsschraubenbohrung zeigt und das Kunststoffplättchen glatt mit dem Boden des Luftkolbens abschließt.
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Bild6S
1 Startergehäuse
2 Dichtung
3 Starterdeckel
4 Dichtung
Prüfen und Einstellen des Vergasers
Die Prüf- und Einstellarbeiten sollten bei einer Gesamteinstellung des Vergasers der Reihe nach vorgenommen werden.
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Bild 66 Dlvorratsbehälter
1. Dlstand im Vorratsbehälter des Dämpfers
überprüfen.
Siehe Seite 58

2. Leerlauf und Reguliergestänge einstellen
3. Startautomatik einstellen
Bei gut eingestelltem Leerlauf und betriebs-
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Bild 64
8 Düsennadel
10 Bohrung-Befestigungs-
schraube

11 Unterdruckbohrung
12 Kunststoffplättchen
Startautomatik. Wird der Starterdeckel erneuert, so müssen die Kühlwasserschläuche vom Starterdeckel abgezogen und verschlossen werden. Die Montage ist so durchzuführen, daß die Bimetallfeder in den Mitnehmerhebel greift.
Bild 67
1 Leerlaufetnstellschraube
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