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__________________________Motor
der Getriebeantriebswelle ist bei einer Motorüberholung grundsätzlich zu ersetzen. Zuerst mit Abzieher 136 589 07 33 00 den Verschlußring und dann das Lager abziehen.
Vor dem Einschlagen des neuen Lagers ist das Senkloch gründlich zu reinigen. Mit passendem Dorn erst das Lager und dann den Verschlußring einschlagen. An Hand der folgenden Tabelle über Lagerspiele und Reparaturstufen wird festgelegt, in welchem Toleranzbereich die Kurbelwelle geschliffen werden muß. Die oberen und unteren radialen Laufspiele dürfen weder über- noch unterschritten werden.
Kurbelwellenlagerspiele
Radialspiel
0,045 bis 0,065 (Mittelwert von 0,050 mm anstreben).
Axial (Paßlager)
0,160 bis 0,175 (Im Reparaturfall maximales Axialspiel bei riefenfreiem Anlaufbund 0,3 mm zulässig).
Pleuellagerspiele
Radialspiel
0,035 bis 0,055 (Mittelwert von 0,050 mm anstreben).
Axialspiel
0,110 bis 0,260 im Neuzustand, bis 0,5 mm im
Reparaturfall.
nachzuhärtert. Nachgehärtete Welle bei 180 Grad Celsius zwei Stunden lang entspannen, nochmals auf Risse prüfen, nachrichten und nachschleifen. Rissige Kurbelwellen sind auf jeden Fall zu ersetzen. Die Aufnahme zur Kontrolle und zum Nachzentrieren erfolgt auf dem vorderen Zapfen für das Kurbelwellenrad und auf dem Bund des Schwungradflansches zur Aufnahme des Schwungrades. An dieser Stelle darf weder nachgeschliffen noch nachgedreht werden. Sind die Lagerstellen mehr als 0,01 mm unrund oder riefig, so sind sie auf die nächste Reparaturstufe nachzuschleifen. Der zulässige Schlag des mittleren Kurbelwellenlagerzapfens bei Auflage in den äußeren Lagerzapfen beträgt 0,02 mm, der zulässige Seitenschlag des Paß-tagers darf 0,015 mm nicht überschreiten. (Für die 1. Reparaturstufe (siehe Reparaturstufentabelle) gibt es tolerierte Paßlagerschalen, die 0,2 bis 0,4 mm breiteren Paßlagerschalen müssen entsprechend dem Maß eines neugeschliffenen Zapfens nachgearbeitet werden). Der zulässige Höhenschlag des Schwungradflansches bezogen auf die Kurbelwellenlagerzapfen am äußeren Durchmesser gemessen, beträgt 0,02 mm. Die zulässige Unrundheit der Kurbelwellen-und Pleuelzapfen beträgt 0,005 mm, bei gelaufenen Kurbelwellen- und Pleuelzapfen 0,01 mm und die zulässige Konizität 0,01 mm, bei gelaufenen Kurbelwellen- und Pleuelzapfen 0,015 mm. Die Ringrillenlager (Kugellager) für den Zapfen
Schleifstufentabelle der Kurbelwelle
Kurbelwellenlagerzapfen
Durchmesser Breite
der Zapfen des Zapfens
am Paßlager

Normalmaß 69,965/69,955 34,025/34,000
34,225/34,200
1. Rep.-Stufe 69,715/69,70534,425/34,400

Paßlagerschalen
Kenn-
zeich- Wand-
nung dicke

blau 2,245
rot 2,248
blau 2,370
rot 2,373
blau 2,370
rot 2,373
blau 2,370
rot 2,373
blau 2,495
rot 2,498
blau 2,620
rot 2,623
blau 2,745
rot 2,748
Pleuellagerzapfen
Breite Durchmesser Breite der
der Zapfen Zapfen

33,900/33,800 51,965/51,955 32,000/32,100
34,100/34,000 51,715/51,706 bis 32,300
34,300/34,200 51,715/51,706 bis 32,300
34,600/34,400

34,600/34,400 51,465/51,455 bis 32,300
(roh)
34,600/34,400 51,215/51,205 bis 32,300
34,600/34,400 50,965/50,955 bis 32,300
2. Rep.-Stufe 69,465/69,455 bis 34,600
3. Rep.-Stufe 69,215/69,205 bis 34,600
4. Rep.-Stufe 68,965/68,955 bis 34,600
Durch Auswahl der Lagerschalen ist ein Radial-Lagerspiel von 0,05 mm anzustreben. Wird ein zu großes Lagerspiel festgestellt, so kann statt eines blauen Lagers ein rot gekennzeichnetes
Lager eingesetzt werden. Beim Nachschleifen der Kurbelwellen- und Pleuellagerstellen ist auf eine genaue Einhaltung der festgelegten Reparaturstufen und Toleranzen laut Tabelle zu
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