|
|
|||||
|
Ausrücklager («1», Bild 85) auf das Führungsrohr am vorderen Getriebedeckel aufschieben und solange drehen, bis es mit den seitlichen Anfräsungen in die Schwinge (2) einschnappt.
|
Schablone völlig auf dem schwächeren Durchmesser der Nehmerstange auf. Das besagt, daß die Mitnehmerscheibe noch völlig betriebsfähig ist. Läßt sich die Öffnung der Meßschablone nicht aufschieben, so steht nur noch der stärkere Durchmesser der Nehmerdruckstange vor. Infolge der abgenützten Beläge wird die Druckstange gegen die Feder im Nehmerzylinder gedrückt und der schwächere Durchmesser der Druckstange ist im Nehmerzylinder verschwunden. Entweder ist die Kupplungsscheibe zu ersetzen oder es sind neue Beläge aufzunieten.
|
||||
|
Kupplungsmitnehmerscheibe
auf Verschleiß prüfen |
|||||
|
|
|||||
|
Infolge der geschlossenen Bauweise des Kupplungsgehäuses ist kein Teil der Ausrückvorrichtung von außen zugänglich. Darum wird der Verschleiß der Mitnehmerscheibe indirekt am Nehmerzylinder mittels Meßschablone, die vorhanden sein muß, kontrolliert.
|
|
||||
|
Bild 87
Kupplungsmitnehmerscheibe mit Schablone auf
Verschleiss prüfen.
1 Kupplungs-Nehmerzylinder
|
|
|
|||
|
Bild 88
Abnutzungsgrenzwert ist erreicht.
|
|||||
|
Geber- und Nehmerzylinder
aus- und einbauen |
|||||
|
2 Beilage (Kunststoff)
3 Druckstange
4 Mess-Schablone 115 589 07 23 00
a Messrichtung bei Linkslenker
b Messrichtung bei Rechtslenker
|
• Bremsflüssigkeit über die Entlüftungsschrau-
be des Nehmerzylinders und Entlüftungs- schlauch durch Betätigung des Kupplungs- fußhebels aus dem Vorratsbehälter des Ge- berzylinders in ein Gefäß pumpen.
O Einstellschraube lösen und abnehmen
(Bild 89).
• Geberzylinder nach Lösen der Befestigungs-
schrauben abnehmen. Auf den am Geber- zylinder angebrachten Wegbegrenzungsan- schlag achten.
0 Der Nehmerzylinder ist nur mit zwei Stift-
schrauben am Kupplungsgehäuse befestigt. Ist die Schutzkappe am Nehmerzylinder beschä- digt, so muß sie ersetzt werden. Bei Nehmer- |
||||
|
In der Kunststoffbeilage («2», Bild 87) zwischen lungsgehäuse und dem Nehmerzylinder sind zwei schräg von unten nach oben gehende Nuten eingefräst. Im eingebauten Zustand sind diese Nuten nur als Schlitze zu sehen, die zum Einschieben der Meßschablone dienen. Die Druckstange des Nehmerzylinders hat zwei verschieden starke Durchmesser. Auf den dünnen Durchmesser wird die Öffnung der Meßschablone aufgeschoben. Verschwinden dabei die Kerben am Rand der Schablone zwischen Beilage und Kupplungsgehäuse, so sitzt die Öffnung der Meß-
|
|||||
|
|
|||||
|
56
|
|||||
|
|
|||||