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Zwischenradwelle und Umlenkrad mit Lagerbüchse, Ölnut nach unten, einsetzen und Umlenkrad, Zwischenrad sowie Gleitschienen einbauen.
Ist das Kurbelwellenrad oder Zwischenrad mit Büchse erneuert, sollte die Fluchtabweichung ermittelt werden. Dazu Abstand von der Stirnseite des Zylinderkurbelgehäuses bis zum Zwischenrad und dann bis zum Kurbelwellenrad messen. Die Differenz dieser beiden Werte sollte nicht mehr als 0,1 mm betragen. Bei größeren Abweichungen ist der Ausgleichsring hinter dem Kurbelwellenrad auszutauschen.
Schwungrad am Flansch der Kurbelwelle anbringen. Das Schwungrad ist mit der Kurbel-welle durch eine Markierung zusammengezeichnet (siehe Bild 12).
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Bild 10
Überdeckung nach Abschneiden des Radialdichtrings
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Radialdichtring, Lagerschalen und Kurbel-
welle mit Motoröl SÄE 30 versehen und Kur- belwelle mit Steuerkette einlegen. Kurbelwellenlagerdeckel mit dem vorge- schriebenen Drehmoment anziehen. Axialspiel der Kurbelwelle messen. Kurbelwelle von Hand drehen und prüfen, ob sie frei läuft. Läuft die Kurbelwelle schwer, so ist eine eventuelle Versetzung der Lager- schalen durch leichte Hammerschläge mit einem Kunststoffhammer zu korrigieren. Bei den 8-Zylinder-Motoren den hinteren Ra- dialdichtring mit einem geeigneten Werkzeug in den Deckel einpressen (Bild 11) und den Zwischenflansch montieren. |
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Bild 12
Kennzeichnung Schwungrad zur Kurbelwelle
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Wird ein neues Schwungrad eingebaut, so muß dieses auf den gleichen Wuchtzustand wie das alte gebracht werden. Dehnschaftdurchmesser der Schrauben messen. Ist der Mindestdurchmesser erreicht, so müssen die Schrauben durch neue ersetzt werden.
Dehnscheiben einschrauben und mit Drehmoment-Voranzug und Drehwinkel anziehen, wobei die Schrauben 90° + 10° weiter gedreht werden.
Pleuelschrauben und Pleuelbüchsen prüfen
und Pleuel auswinkeln. Pleuellagerdeckel montieren und Pleuel- schrauben anziehen. |
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BIW 11
Eindrücken de* Radialdichtrings, hinten, Motortyp 116/117.
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