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- die breite Modellpalette der Baureihen W 114/115
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Im Verkaufszeitraum der Doppelbaureihe W 114/115 (Januar 1968 bis Dezember 1976) werden insgesamt elf unterschiedlich motorisierte Limousinen angeboten - natürlich nicht gleichzeitig, sondern im Rahmen der Weiterentwicklung, aber auch zur Ergänzung und Auffächerung des Sortiments in vier verschiedenen zeitlichen Ebenen. Parallel zueinander sind anfangs sechs, gegen Ende der Laufzeit sogar zehn Limousinen aus der Strich-Acht-Familie erhältlich. Dazu kommen auf gleicher Basis fünf Coupes und drei Limousinen mit langem Radstand, von denen noch die Rede sein wird.
Diese Artenvielfalt gibt dennoch keinen plausiblen Grund her, das Modellangebot in gleich zwei Baumusterfamilien aufzuteilen: Die Mercedes-Benz-Typengcschichtc lehrt uns, daß noch umfangreichere Baureihen (W 123, W 124) kommen werden, die trotz der Vielzahl ihrer Angehörigen mit einer einzigen Codebezeich-nung auskommen. Die beiden »Wagennummern« - von diesem Ende der zwanziger Jahre eingeführten numerischen Ordnungsbegriff stammt das »W« — haben vielmehr ihren Ursprung in der Entwicklungszeit während der ersten Hälfte der sechziger Jahre, als man vorübergehend versuchte, die Mittelklasse zweispurig, quasi sozial aufgefächert auszuarbeiten, dieses Vorhaben aber wieder verwarf.
Grundsätzlich ist der Code W 114 den Sechszylindern (230 bzw. 230.6, 250, 280 und 280 E) vorbehalten, während die Vierzylinder-Benziner (200, 220 und 230.4), sowie die Vier und Fünfzylinder-Diesel (200 D, 220 D, 240 D und 240 D 3.0) dem Baumuster W 115 zugeordner sind. Die 115er sind es auch, die am längsten ausharren: Die selbst beim vorprogrammierten Serienende noch rege Nachfrage - hinsichtlich der Diesel vor allem aus Richtung des Taxigewerbes - führt zu einem stark hinausgezögerten Produktionsende. Obwohl die Nachfolgemodelle der Baureihe W 123 schon seit Februar 1976 auf dem Markt sind, treten die Strich-Achter mit Vierzylinder-Triebwerken erst im Dezember 1976 von der Bühne. Eine derartig lange Überschneidung fast kompletter Baureihen hatte es zuvor noch nie gegeben.
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Welchen Typ haben wir hier im nassen Neuschnee vor uns? Einfache vordere Stoßstange und
grobmaschiges Kühler-Schutzgitter deuten auf den kleinen Sechszylinder hin: Typ 230 (W 114).
Nochmals Schnee - aber feinmaschiges Kühlergitter: Baumuster W115 - hier ein tunlichst ket-
tenbewchrter 200 auf der Roßfeld-Hochstraße bei Berchtesgaden. |
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