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- aber nicht unbedingt heimelig und behaglich:
Interieur und Bedienung |
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Auch bei der Gestaltung des Interieurs hat sich keine architektonische Revolution abgespielt. Das Cockpit wird noch immer von dem markenrypischen Zweispeichen-Lenkrad ansehnlichen Durchmessers mit heute ungewohnt dünnem Kranz, dem patentierten Pralltopf, der gepolsterten runden Prallplatte und dem oben abgeplatteten Signalring beherrscht. Die formale Weiterentwicklung von den Vorgängermodellen beschränkt sich hier auf Detailarbeit, die vor allem die Kontur des Hup-rings betrifft. Dagegen ist der vielgeschmähte senkrechte »Fieberthermometer«-Tachometer der Flossengeneration verschwunden. Er ist analog zur Vor-S-Klasse der Baumusterfamilie W 108/109 der 1965 eingeführten Generation dem konventionellen Drei-Rundskalen-Konzept gewichen, das im Grunde noch heute für die gehobene Mercedes-Mittelklasse Gültigkeit be-sitzt. In einer gemeinsamen Konsole ist rechts der lacho und links das Tankanzeige, Kühlmittelthermometer, Ölmanometer und drei Kontrolleuchten für Batterieladung, Tankreserve und Bremsfunktion umfassende Kombiinstrument untergebracht. Zwischen den beiden großen Rundskalen ist die im Durchmesser wesentlich kleinere Zeituhr plaziert, die mit Hilfe eines höchst kapriziösen elektromechanischen Aufzugs funktioniert, gegen Aufpreis aber durch einen elektronischen Drehzahlmesser ersetzt werden kann.
Diese Informationszentrale steckt in einem Gummirahmen und läßt sich mit einem simplen Handgriff herausnehmen — ein angesichts einer gewissen Störanfälligkeit des Instrumentariums durchaus nicht müßiger Kniff. Erstmalig ist die gesamte Armaturenanlage zum Zweck des Zubehöreinbaus oder der Instandsetzung komplett demontierbar und nicht mehr - wie bei den »Flossen« - mit der Karosseriestruktur verschweißt. Die Armaturentafel übertrifft mit nachgiebigen Schaltern, versenktem Zündschloß und vor allem mit seinen voluminösen Polstern an (Ober- und Unterkäme den aktuellen Stand der passiven Sicherheit. Eine kaum kommentierte Premiere feiert der nun symmetrisch ausgeformte Zünd- und Türschlüssel, der in jeder Stellung ins Schloß einzuführen ist. Der
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Die Armaturenanlage der Baureihe W 114/115 ist rundum gepolstert (allererste Aus-
führung, Foto von 1967).
Kommandoeinheit eines frühen 230, noch mit kleinem Ascher.
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