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enz und Qualität der künftigen Fertigung wird. Den Anhing machen dabei der 220D und der .Spitzentyp 250, im September folgt der 230. Die Vorserie der restlichen drei Typen 200D, 200 und 220 startet im Oktober 1967. Insgesamt sind es rund l. 100 Wagen, die vor dem eigentlichen Produktionsanlauf die Endmontage verlassen.
Aus diesem Kontingent sind 26 Wagen dem sofortigen Tode geweiht: Sie werden mit einer Geschwindigkeit von 48 km/h gegen ein starres Hindernis gejagt. Die im Jahre 1965 verschärften Sicherheitsbestimmungen des Department of Transport der USA, die als Ausfuhr-Zielgebiet für Daimler-Benz in zunehmendem Maße Bedeutung gewinnen, erfordern derartige 30 mph-Crashtcsts. Im August 1967 wird eine Meute von Vorserienwagen in der »Grünen Hölle« des Nürburgrings im Renntempo rundstreckener-probt. Im Dezember 1967 werden die »sportlich gestylten« - so das Urteil eines amerikanischen Redakteurs - Strich-Achter erneut mit dem Motorsport konfrontiert: Die neue Generation kann erstmals von ausgewählten Automobiljournalisten aus Huropa und den USA gefahren werden - unter Wettbewerbsbedingungen. Dazu hat man nichts Simpleres ausgewählt als den 72 Kilometer langen Madonie-Rundkurs der sizi-lianischen Targa Florio - einem anspruchsvollen Straßenrennen für Sport- und Rennsportwagen, das heute leider nur noch Legende ist. Ein Fuhrpark von 32 Testwagen - die meisten von ihnen Vorserienfahrzeuge, dazwischen aber auch einige noch teilweise getarnte Prototypen - beweist auf der bergigen und überaus kurvenreichen Strecke die Fahrwerksqualitäten der neuen Modellreihe. Unerwartete landschaftsuntypische Unbilden der Witterung wie Schnee und Glatteis tragen spontan zu dieser eindrucksvollen Demonstra-
Jocbim Zahn, in dessen Ära als
Vorstandssprecher und -Vorsitzen-
der die Vita der Strich-Acht-Reibe

fiel.
tion bei - beste Voraussetzungen für die offizielle Pressevorstellung, die am 9. Januar 1968 in Sindelfingen eingeleitet wird und ihren fahrdy-namischen Höhepunkt am darauffolgenden lag auf dem Motodrom von Hockenheim findet.
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Typ 250 beim Fahrwerksversuch
auf der »Schlechtwegstrecke«.

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