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Elektrische Anlage
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Batterie ist defekt. Durch Messung des Spannungsabfalles der einzelnen Zellen, wird durch starken Unterschied oder Umpolung der Zellenspannung die defekte Zelle ermittelt. Voraussetzung ist, daß die Säuredichte mindestens 1,18 beträgt, sonst erst soweit nachladen. Bei dem Prüfen mittels Zellenprüfern wird jede Zelle einzeln geprüft. Die Spannung einer Zelle darf während einer etwa 10 Sekunden dauernden Messung nicht unter 1,8 Volt absinken, andernfalls ist die Zelle entladen oder defekt.
Laden der Batterie
Anschließen der Batterie an eine Gleichstromquelle. Plus an Pluspol, Minus an Minuspol. Vorgeschriebene Ladestromstärke ist etwa ein Zehntel der Nennkapazität. Es ist zu laden, bis die Zellen gegast haben und weder das spezifische Gewicht noch die Spannung der einzelnen Zellen eine Zunahme bei drei aufeinanderfolgenden Messungen zeigen. Die Säuredichte muß dann 1,285 (1,23 in tropischen Ländern) und die Spannung pro Zelle 2,6 bis 2,7 Volt betragen. Batterie nach dem Laden zwei Stunden stehen lassen, in eiligen Fällen rütteln, damit eventuell vorhandenes Gas entweicht. Nochmals Kontrolle der Säuredichte und des Säurestandes, eventuell Berichtigung.
Reinigen der Batterie von überschütteter Säure. Einfetten der Pole mit Bosch-Säurefett Pt 40 v 1 und Aufschrauben der Zellenverschlüsse. Beim Anschließen an das Netz ist der Minuspol zuletzt anzuschließen. Gegen ein «Schnelladen» ist nichts einzuwenden, wenn es sich dabei um eine in Betrieb gewesene, einwandfreie Batterie handelt und wenn genau nach den Bedienungsvorschriften des Geräteherstellers gegangen wird.
Längere Zeit außer Betrieb gewesene Batterien sollen alle 6 bis 8 Wochen nachgeladen werden.
Ursachen und Abhilfe bei möglichen Störungen
an der Batterie
Störung: Batterie hat zu geringe Klemmenspannung.
Ursache: Anschlußklemme lose oder oxydiert.
Abhilfe: Anschlußklemmen reinigen, mit Säureschutzfett einfetten. Klemmschrauben fest anziehen.
Störung: Abgegebene Leistung zu gering. Spannung fällt stark ab.
Ursache: Batterie entladen, Kurzschluß in Fahrzeuganlage.
Abhilfe: Batterie nachladen, Leitungen kontrollieren und Kurzschluß beseitigen.
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Ursache: Batterie «sulfatisiert» (grauweißer Belag auf den Plus- und Minusplatten).
Abhilfe: Batterie mit kleinem Strom laden, damit sich der Belag zurückbildet.
Ursache: Batterie verbraucht, Kurzschluß zwischen den Platten durch ausgefallene Maße.
Abhilfe: Batterie ersetzen.
Störung: Nicht ausreichende Ladung der Batterie.
Ursache: Fehler an der Lichtmaschine oder an der Reglereinstellung oder Spannungsverluste im Ladestromkreis.
Der Anlasser
(Bosch) 001 151 7701 GF 12 V 1,4 PS Die Pflege des Anlassers beschränkt sich im wesentlichen auf eine von Zeit zu Zeit durchzuführende Kontrolle der Kohlebürsten, der Bürstenhalter und der Lagerbüchse. Verschmutzte, verölte Teile reinigen oder bei Verschleiß ersetzen. Durch Abnutzung unrund oder riefig gewordene Kollektoren sind in der Werkstatt zu überdrehen (Mindestdurchmesser 33,5 mm) und die Kollektorlamellen etwa 0,3 bis 0,4 mm tief einzusägen.
Prüfen des Anlassers im Fahrzeug
Dreht sich der Anlasser nicht oder zu langsam, ist vor einem Ausbau des Anlassers zuerst die Anlasseranlage zu überprüfen, da die Ursache auch außerhalb des Anlassers liegen kann. Ladezustand der Batterie prüfen, ebenso die Kabelverbindungen. Bei voll eingeschaltetem Licht ist der Starter zu betätigen, verdunkelt sich das Licht beträchtlich, ist entweder die Batterie entladen oder es liegt ein sonstiger Batteriedefekt vor. Bleibt das Licht hell, der Starter bewegt sich nicht, so ist entweder das Starterkabel gebrochen oder der Starter defekt. Da der Startereinrückmagnetschalter ganz gekapselt ist und nur als ein Teil geliefert wird, kann er nur mit einer 12-Volt-Prüflampe auf Durchgang oder durch Überbrücken geprüft werden. Gegebenenfalls ist der Magneteinrückschalter auszuwechseln.
Aus- und Einbau des Anlassers
Massekabel von der Batterie abklemmen. Steuerleitung an Klemme 50 des Magnetschalters abnehmen. Batteriekabel 30 am Magnetschalter abschließen. Muttern mit Scheiben und Federscheiben von den Befestigungsschrauben entfernen. Halter abschrauben. Massekabel abnehmen. Vorderräder nach rechts einschlagen und Anlasser zwischen Vorderachsträger und Lenk-
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