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Gelenkwelle, Lenkung
ring mit der Seegerzange aus der Nut nehmen und die Schutzkappe entfernen. Lagergehäuse mit Rillenkugellager von der Gelenkgabel abziehen. Muß das vordere Lager abgezogen werden, so ist erst der Drahtbügel aus dem Lagergehäuse zu nehmen. Wird dann das Lagergehäuse abgezogen, so bleibt das Rillenkugellager auf dem Lagersitz der Welle, von wo es dann extra abgezogen werden muß. Drahtbügel mittels Schraubenzieher aus dem Lagergehäuse des Gummilagers entfernen. Dann mit einem passenden Rohr das Rillenkugellager und den Abstandring aus dem Lagergehäuse des Gummilagers pressen. Nun das Gummilager auf Beschädigung bzw. Verschleiß kontrollieren.
Einbau
Neues Lager in den gummierten Lagersitz einpressen, der Einpreßdruck soll ca. 1000 kp betragen. Abstandring und gegebenenfalls einen neuen Drahtbügel zur Lagersicherung einbringen. Eventuell ein neues Gummilager komplett mit Rillenkugellager mit Hilfe eines passenden Rohres auf die innere Gelenkgabel aufpressen, dabei darauf achten, daß die an den Falten des Gummilagers befindlichen Gummipuffer in Fahrtrichtung liegen. Nun die Schutzkappe aufbringen und den axial federnden Sicherungsring in die Nut der Gelenkgabel einbringen. Die Schutzkappe muß fest am Lagerinnenring anliegen. Eventuell neue Gummimanschette über die Keilverzahnung der Gelenkgabel ziehen. Die Manschette muß am kleinen Durchmesser festsitzen. Bei dem nun folgenden Aufschieben der vorderen Gelenkwelle bzw. der Zwischenwelle ist auf die beim Zerlegen angebrachten Markierungen zu achten.
Auswechseln der Zentrierhülse
Ist die Dichtlippe in der Zentrierhülse der vorderen oder hinteren Gelenkwelle beschädigt, so braucht nicht die komplette Gelenkwelle ausgeschraubt werden. Es sind Zentrierhülsen wie folgt beschrieben auszuwechseln:
Ausbau
Hardyscheibe vom Flansch der Gelenkwelle abschrauben. In die Mitte der Zentrierhülse ein 10 mm starkes Loch bohren. Durch dieses Loch wird ein Durchschlag gesteckt, um mit Hilfe von zwei untergelegten Meißeln die Zentrierhülse aus der Gelenkwelle ziehen zu können. Abschlußdeckel entfernen.
Einbau
Gegebenenfalls neuen Abschlußdeckel am Rand 96
mit Dichtmasse versehen in die Bohrung des Gelenkflansches einsetzen. Neue Zentrierhülse außen mit Dichtmasse bestreichen und in den Gelenkflansch einpressen. Hohlraum mit Spezialfett «Mobil-Grease MP» füllen. Anbau der Gelenkscheibe und die selbstsichernden Muttern mit einem Drehmoment von 4,3 mkp anziehen.
Die Lenkung
Die mechanische Lenkung L1Z
Die Lenkung der Typen 200/8 und 220/8 besteht aus dem Sicherheitslenkrad, dem Pralltopf, dem Mantelrohr, der Lenkspindel und dem Schaltrohr, der Zahnsegment-Kugelumlauflenkung, dem Lenkstockhebel, der Lenkstange, dem Lenkungszwischenhebel und dem Lenkstoßdämpfer. Der Lenkungszwischenhebel und die Kugelumlauflenkung sind an den beiden Rahmenträgern befestigt. Das Lenkgestänge besteht aus den beiden verstellbaren Spurstangen und der feststehenden Lenkstange, die mit wartungsfreien Gelenken versehen ist. Die bisherige Servolenkung kann auf Wunsch eingebaut werden (Siehe Seite 84).
Wartung des Lenkgetriebes
Beim zweiten Wartungsdienst 7500 dann alle 15000 Kilometer ist der ölstand zu prüfen und richtigzustellen. Die Lenkschnecke ist so zu drehen, daß sich die Lenkmutter im hinteren Teil des Gehäuses befindet. Bei Linkslenkung, dazu das Lenkrad ganz nach links drehen, nun die Verschlußschraube auf dem Lagergehäuse herausschrauben und mit einem Tiefenmaß die Höhe des ölstandes messen. Der ölstand soll bis an die Unterkante des Gewindeloches der Verschlußschraube reichen. Gegebenenfalls öl nachfüllen. Die Gesamtfüllung beträgt 0,4 Liter Hypoid-Getriebeöl SÄE 90.
Lenkungskontrolle im Fahrzeug
(Alle 15 000 Kilometer)
Lenkrad zwischen zwei Fingern auf Spiel kontrollieren. Bei einem größeren Spiel als 25 mm max. sind alle Teile des Lenkungssystems zu kontrollieren. Eventuelles Spiel in den Vorderradlagern, den Trag- und Führungsgelenken, dem Lenkgestänge und dem Lenkzwischenhebel kontrollieren und beseitigen. Beschädigte Gummimanschetten der Gelenke müssen ersetzt werden. Dann Spiel des Lenkgetriebes durch Festhalten des Lenkstockhebels und Drehen am
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