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Getriebeautomatik, Gelenkwelle
drücken, bis der Wagenheber vorsichtig abgesenkt und nach vorn ausgefahren werden kann. Um die hydraulische Kupplung abzubauen, ist das Getriebe senkrecht zu stellen, dazu zwei M8er-Schrauben in die Primärschale einschrauben und dann die Kupplung nach oben herausnehmen.
Wenn ein Ersatzteil-Getriebe eingebaut werden soll, so muß es mit den Teilen vom alten Getriebe versehen werden, die im •Lieferumfang des neuen Getriebes nicht Inbegriffen sind. Rohrleitungen sind immer mit neuen Alu-Dicht-ringen zu montieren.
Einbau
Hydraulische Kupplung einbauen, dazu das Getriebe senkrecht stellen. Zwei M8er-Schrauben in die Primärschale des Getriebes einschrauben. Stellung des Pumpenrades der Primärpumpe beachten. Die Klauen an der Hohlwelle müssen beim Einsetzen der Kupplung in das Pumpenrad eingreifen. Beim Einsetzen der Kupplung — an den zwei M8er-Schrauben gefaßt — ist sie leicht hin- und herzubewegen, um das Einrasten zu erleichtern. Gleichzeitig ist das Keilwellenprofil in die Sekundärschale der Kupplung einzubringen. Es muß darauf geachtet werden, daß beim Einfahren der Kupplung die Dichtlippe des Radialdichtringes im Primärpumpengehäuse nicht beschädigt wird. Das Getriebe auf den Wagenheber mit dem Aufsatz BE11 857 setzen und einfahren. Es ist gleich, wie Schwungrad und Kupplung zueinander stehen. Wagenheber anheben, bis die Bohrungen der Befestigungsschrauben fluchten. Getriebe nach vorn drücken, bis das Kupplungsgehäuse richtig anliegt. Getriebe mit den oberen und unteren Befestigungsschrauben festschrauben. Wagenheber absenken. Innensechskantschraube M8X15 mit Wellscheibe in die Primärschale der Kupplung ein-
schrauben (Drehmoment 3 mkp). Anlasser einbauen. Gelenkwelle anflanschen. Motorträger anbauen. Auspuff befestigen. Wagenheber ausfahren. Wagen abbocken. Einbau der Schaltstange, dazu den Bereichswahlhebel und den Wählhebel auf Wählhebelstellung «0» stellen. Schaltstange mit Hilfe eines Schraubenziehers auf den Lagerzapfen des Bereichswahlhebels drücken. Schaltstangenlänge so einstellen, daß die Kugelpfanne mit dem Kugelkopf am Zwischenhebel übereinstimmt. Schaltstange am Zwischenhebel einhängen. Kontermutter anziehen. Tachometerwelle einbauen. Elektrische Leitungen am Kabelstecker aufbringen. Handbremsseil einführen und am Bremshebel befestigen. Unterdruckleitung zum Modulierdruckgeber und das öleinfüllrohr an der ölwanne anschrauben. (Neue Dichtringe verwenden). Abschirmblech zwischen Modulierdruckgeber und Auspuff anbringen. Minus-Kabel an der Batterie befestigen. Getriebeöl einfüllen. (Siehe unter Ölwechsel). Motor im Leerlauf laufenlassen und den Wählhebel mehrmals kurz von «P» auf «2» schalten. Gegebenenfalls das Gestänge einstellen.
Die Gelenkwelle
Die Typen 200/8 und 220/8 haben eine dreiteilige Gelenkwelle.
Gelenkwelle aus- und einbauen
Ausbau
Fahrzeug auf die Hebebühne nehmen. Rückzugfeder am Handbremsausgleichhebel aushängen. Einstellschraube nachstellen, bis die beiden Handbremsseile aus dem Ausgleichhebel ausgehängt werden können, abnehmen des Ausgleichhebels. Die Stellung der beiden Querträger zum Rahmenboden markieren und abschrauben der Querträger. Gummimanschette an der vorderen Klemm-Mutter der Gelenkwelle zurückschieben und die Klemm-Mutter lösen. Selbstsichernde Muttern der drei Sechskantpaßschrauben zur Befestigung der Gelenkwelle an den Hardyscheiben am Gelenkflansch des Getriebes und der Hinterachse abschrauben. Abschrauben des Gelenkwellenzwischenlagers am Rahmenboden. Die Gelenkwelle zusammenschieben und aus dem Zentrierzapfen am Getriebe und der Hinterachse sichern und die gesamte Gelenkwelle abnehmen. Ist ein Zerlegen nötig, so sind die gegenüberliegenden Teile mittels Körnerschlag zu markieren, damit bei dem Wiederzusammenbau die ursprünglichen Wuchtver-
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Bild 125 Zum Ausbau des Motorträg«rs
18 Hinteres Gummilager
20 Auspuffhalter

16 Tachowelle
17 Motorträger

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