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Getriebeautomatik
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Störung: Getriebe schaltet nicht über den
2. Gang hinaus

Ursache: 1. Bereichswahlschieber ausgehängt
2. Kommandoschieber hängt
3. Reglerdruck zu gering
Störung: Getriebe schaltet nicht in Wählhebelstellung «4» in den 4. Gang
Ursache: 1. Reglerdruck zu niedrig
2. Kommandoschieber hängt
Störung: Hochschaltungen finden, unabhängig von der Gaspedalstellung, stets an den Teilgasschaltpunkten statt, kein
1. Gang
Ursache: 1. Gestänge Steuerdruck verstellt
oder ausgehängt

2. Steuerdruckregelschieber klemmt
Geräusche
Störung: Bei laufendem Motor während der Fahrt und im Stand schepperndes Geräusch
Ursache: 1. Primärpumpe saugt Luft (ölstand
zu niedrig)
2. ölfilter verschmutzt

Störung: Heulendes Geräusch, das mit steigender Motordrehzahl stärker wird
Ursache: Primärpumpe laut
Störung: Grunzendes Geräusch im Leerlauf
Ursache: Schieberschwirren (Schönheitsfehler,
verursacht keine Störungen). Schalt-
schiebergehäuse auswechseln

Störung: Getriebe im 1. und 2. Gang laut
Ursache: Vorderer oder mittlerer Planetensatz laut
Störung: Getriebe im 1., 2. und 3. Gang laut
Ursache: Hinterer Planetensatz laut
Solldrücke messen
Das automatische Getriebe hat drei Meßanschlüsse. Mit einem Öldruckmesser mit dem Skalenwert 6 kp/cm2 sind Modulierdruck, Arbeitsdruck, Reglerdruck und der Steuerdruck zu messen. Werden die Druckmessungen während einer Probefahrt durchgeführt, so ist das Prüfgerät 1125890521 00 am Armaturenbrett zu befestigen und die Schläuche von den entsprechenden Meßanschlüssen im Fahrzeuginneren zu bringen. So können die Werte vom Beifahrer abgelesen werden.
Zuerst ist der Modulierdruck bei laufendem Motor, angezogener Handbremse und Wählhebel in Stellung «P» zu messen, dazu die Unterdruckleitung abschließen und das Manometer an dem
Bild 121 MeBanschtüsse am automatischen Getriebe
7 Modulierdruck 9 Reglerdruck
10 Unterdruckdose
8 Arbeitsdruck
Modulierdruckanschluß anschließen. Motor starten. Durch geringe Betätigung des Fahrfußhebels ergibt sich der Maximaldruck. Derselbe muß 3,8 kp/cm2 betragen, er ist unter Umständen mit einem Schraubenzieher an der in der Unterdruckdose befindlichen Einstellschraube richtig einzustellen. Ein exakter Wert ist nur bei einer Probefahrt festzustellen. Der Arbeitsdruck ist nicht einstellbar. Er stellt sich entsprechend den Betriebszuständen automatisch ein. Er beträgt im I.Gang als Grunddruck 6,25 kp/cm2, als Maximaldruck 11,9 kp/cm2, als Grunddruck im 2. bis 4. Gang 3,1 kp/cm2, als Maximaldruck 5,8 kp/cm2.
Der Reglerdruck ist ein Teil des Arbeitsdruckes, der Fliehkraftregler auf der Antriebswelle regelt die entsprechenden Werte. Da der Reglerdruck nie die Höhe des Arbeitsdruckes übersteigt, sind die oberen Druckwerte des Reglerdruckes nur bei Vollgas zu messen. Für den 200/8 und den 220/8 gelten die folgenden Reglerdruckwerte:
Fahrge-
Drehzahl
Reglerdryck
schwindigkeit
Gelenkwelle
kp/cm1
km/Std.
U/min

20
680
0,75 + 0,1
40
1400
1,6 +0,2
60
2050
2,3 +0,2
90
3100
3,3 +0,2*
120
4100
4,6 +0,3*
*) Kann nur bei Vollgas gemessen werden
Zeigt das Manometer andere Werte oder wird kein Reglerdruck angezeigt, so ist der Regler nach Abbau des hinteren Getriebegehäusedek-kels zu ersetzen. Die automatischen Hoch- und Rückschaltungen werden durch den Reglerdruck bestimmt. Schaltpunkte. Der Steuerdruck ist ein Teil des Modulierdruk-kes, er wird entsprechend der Stellung des Fahr-
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