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reich, Portugal, Italien und Griechenland zählen die ausdauernden Mercedes der späten sechziger Jahre dank der Abwesenheit winterlichen Streusalzes noch lange nicht zu den Raritäten. In Paris gehören makellose Strich-Achter noch eher zum heutigen Verkehrsbild als etwa in ihrer Ge-burtsstadt Stuttgart. Im Midi und im Bordelais begegnen die Diesel der Reihe W 115 dem Reisenden buchstäblich auf Schritt und Tritt. Und in den USA kennt der Verfasser nicht nur eine little old lady, die beharrlich ihren neuwertigen »Two-Fifty« - einen 250/8 - zum Friseur bewegt.
des hohen Export-Anteils der Neuwagen, aber auch der nachträglichen Ausfuhr gebrauchter Fahrzeuge. Man bediene sich beim täglichen Fernsehen eines geschärften Blickes: Bei Korrespondentenberichten aus dem Nahen Osten besteht ebenso wie bei Reportagen aus Südafrika oder Mittelamerika auch heute noch durchaus die Möglichkeit, daß ein gut erhaltener Strich-Achter ins Bild fährt. Im Libanon und in Jordanien ist die Wahrscheinlichkeit besonders groß. Im Kosovo teilen sie das Flüchtlingselend mit den geschundenen Albanern, werden aber genauso von serbischen Taxichauffeuren durch das gegeißelte Belgrad gesteuert. Auch in Südfrank-
Ein 250 (W 114), fotopafiert
1968 vor der Kulisse des Präger
Hnidschin — damals wie heule
Regierungssitz. Man beachte die
markanten schwarzen Staats-
limousinen des Heckmotor-Modells
Talr.i 2-603.

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