Hubraumvergrößerung
Einige Zeit später hatte der Vorstand seine Pläne wieder geändert und beschlossen, den M l 14 V25 im 250 auslaufen zu lassen, nicht im 230 zu verwenden und auch den M l 10 V25 erst für die »l 23er Baureihe« (wo er dann schließlich auch nicht verwirklicht wurde) vorzusehen. Jetzt war die große Stunde des Vergasermotors M l 30 V28 auch für die Inlandsproduktion gekommen. Nach Übersee lieferte Mercedes-Benz diesen Motor im 250 C schließlich schon seit August l 969 und im 250 seit Juli 1970. Die Zeit des echten 250 ging im April 1972 mit 78.303 Einheiten zu Ende. Nach einer
größerung. In gleicher Sitzung wurde für die l l 4er zur Verbesserung des Kaltstartverhaltens die Änderung von Zündspule und Vorwiderstand beschlos-
sen.
Im darauffolgenden Jahr hatte die Entwicklungsabteilung im Januar die Bestückung der oberen Mittelklassetypen W l 14 nur noch mit Varianten der neuen Motorengeneration M l 10 vorgesehen. So plante man einen M l 10 V25, eine Sparversion der Doppellnockenwellen-Baureihe, für den 250, da man bekanntlich mit dem Gedanken spielte, den M l 14 im 230 zu verwenden. Damit war gleichzeitig der 2,5 Liter-Einspritzermotor im W 114 für alle Zeiten vom Vorstandstisch!
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Dieser frühe 250/8 befährt die mörderische Heidestrecke nur für den Fototermin.
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