book0000 - 0011-1.jpg
Die Mercedes-Modelle, ob klein, groß oder ganz groß, waren so fein abgestuft, daß sie sich untereinander keine Kunden wegnahmen.
baut. Da dieses Verfahren schon beim Übergang von der Ponton- auf die Flossenkarosse praktiziert worden war, konnte man mit einer kleinen Ausführung der neuen S-Modelle für 1967/68 rechnen. Auf dem Brüsseler Automobil Salon bot sich am l 7. Januar 1968 aber ein absolut neues Bild. Ab dem 1 1. Januar durfte die Presse - nach der speziellen Vorstellung in Sindelfingen am 9. und 10. Januar -offiziell über »die neue Generation« berichten, die, da sie ebenfalls von Paul Bracq kreiert worden war, den stilistischen Trend zur Schlichtheit fortsetzte,
aber völlig unerwartet keine Gemeinsamkeiten mit der 65er S-Klasse aufwies. Mit dem 200, 200 D, 220, 220 D, 230 und dem 250 standen sechs goldrichtige und grundlegend neue Fahrzeuge am Anfang einer großen Karriere. Die hauseigene Sicher-heits-Philosophie wurde natürlich nicht aufgegeben, doch sonst beschränkten sich die Gemeinsamkeiten mit den großen Geschwistern auf Baukastenteile wie Lenkrad, Fensterkurbeln und Zeituhr; die Einheitskarosserie war passe. Am deutlichsten wurde dieser Umstand am neuartigen Fahrwerk.
11